Gehaltserhöhung

Mehr Geld für den Apple-Boss

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Apple-Chef Tim Cook hat im erfolgreichsten Jahr der Firmengeschichte rund 4,17 Millionen Dollar (3,15 Mio Euro) verdient und zählt damit zu den bestbezahlten Konzernlenkern seiner Branche.

New York - Ein Antrittsgeschenk kann es nur einmal geben: Zwar bekam Apple-Chef Cook 2012 eine Gehaltserhöhung und kam insgesamt auf 4,2 Millionen Dollar. Im Vorjahr stand auf dem Papier aber eine ganz andere Summe.

Apple-Chef Tim Cook hat im erfolgreichsten Jahr der Firmengeschichte rund 4,17 Millionen Dollar (3,15 Mio Euro) verdient und zählt damit zu den bestbezahlten Konzernlenkern seiner Branche. Nach dem Riesen-Aktiengeschenk des vergangenen Jahres gab es diesmal aber keine weiteren Anteilsscheine dazu. Cook hatte zum Amtsantritt eine Million Apple-Aktien im damaligen Wert von 376,2 Millionen Dollar zugesagt bekommen. Er muss sich dafür aber lange im Sattel halten: Jeweils die Hälfte wird 2016 und 2021 fällig.

Jetzt erhielt Cook für das im September abgeschlossene Geschäftsjahr ein Jahresgehalt von rund 1,36 Millionen Dollar sowie eine Prämie von etwa 2,8 Millionen Dollar. Im vergangenen Jahr hatte der 52-Jährige ein Grundgehalt von gut 900 000 Dollar und weitere 900 000 Dollar als Prämie bezogen.

Für Cook gab es keine weiteren Aktien, wohl aber für Finanzchef Peter Oppenheimer, der zusätzlich zum Einkommen von 2,4 Millionen Dollar noch Aktienoptionen im aktuellen Wert von 66,2 Millionen Dollar erhielt.

Auch mit seinem diesjährigen Einkommen liegt Cook gut in der Rangliste der Chefs großer Technologie-Konzerne. So kam Microsoft-Chef Steve Ballmer auf 1,37 Millionen Dollar statt der maximal möglichen 2,06 Millionen, nachdem der Verwaltungsrat den Bonus nicht voll ausgeschöpft hatte. Amazon-Gründer Jeff Bezos bezog im vergangenen Jahr sogar nur ein Chef-Gehalt von knapp 82 000 Dollar.

Cooks Vorgänger auf dem Chefposten, der vor gut einem Jahr verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs, arbeitete seit seiner Rückkehr zum Konzern 1997 für das symbolische Gehalt von einem Dollar. Zu diesem Zeitpunkt hatte ihn der Börsengang seines Animationsstudios Pixar aber auch schon zu einem schwerreichen Mann gemacht.

Apple hatte in dem Ende September beendeten vergangenen Geschäftsjahr den Gewinn um satte 61 Prozent auf 41,73 Milliarden Dollar gesteigert. Vor allem das iPhone spülte Milliarden in die Kasse.

dpa

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