Gelber Sack bleibt bestehen

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Die Finanzierung für die gelben Säcke ist zunächst gesichert.

Köln - Der gelbe Sack und die gelbe Tonne dürfen bleiben: Wie das Duale System Deutschland mitteilt, ist die Finanzierung vorerst gesichert.

Die Finanzierung für den gelben Sack und die gelbe Tonne steht vorerst: Viele Unternehmen seien einem eindringlichen Appell gefolgt und hätten für ihre Verpackungen Verträge zur Entsorgung abgeschlossen, teilten die Betreiber der dualen Systeme mit. Noch vor einer Woche hatten sie wegen dramatisch sinkender Gebühreneinnahmen vor dem Aus des Entsorgungsmodells gewarnt. Trotz der befürchteten sinkenden Gebühreneinnahmen und bedrohlichen Unterfinanzierung des Systems gehe man nun zunächst von einer gesicherten Finanzierung aus, teilte das Duale System Deutschland am Freitag mit. Es sei aber nicht klar, ob die Zahlen für 2010 stabil bleiben.

Nach einer Neuberechnung wurden für das erste Quartal 2010 rund 281 000 Tonnen Verpackungsmüll lizenziert - sogar etwas mehr als ein Jahr zuvor. Nach vorläufigen Zahlen war für das erste Quartal zunächst ein drastischer Rückgang erwartet worden. Die neun dualen Systeme in Deutschland, die das Recycling von Verpackungsmüll organisieren, hatten beschlossen, die Mengendaten von einem Wirtschaftsprüfer kontrollieren zu lassen.

Einzelne Unternehmen hatten sich in der Vergangenheit auch untereinander unkorrektes Verhalten vorgeworfen, das zu unfairen Kostenverteilungen führen könne. Unternehmen, die Verpackungsmüll in den Handel bringen, müssen die erwartete Menge bei den dualen Systemen lizenzieren lassen und dafür bezahlen. Die dualen Systeme sorgen dann dafür, dass die vereinbarten Müllmengen aus dem Verkehr gezogen werden.

dpa

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