Rekordjahr 2015

Geldsegen für Gemeinden: So viele Steuereinnahmen wie nie

Wiesbaden - Deutschlands Städte und Gemeinden haben 2015 so viel Gewerbe- und Grundsteuer eingenommen wie nie zuvor. Die Gründe für den Geldsegen sind vielschichtig. 

Deutschlands Städte und Gemeinden haben im vergangenen Jahr so viel Gewerbe- und Grundsteuer eingenommen wie nie zuvor. Das Aufkommen der wichtigsten kommunalen Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf rund 58,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Der größte Anteil entfiel dabei auf die Gewerbesteuer mit 45,7 Milliarden Euro (plus 4,5 Prozent). 

Grund für den Anstieg waren höhere Steuersätze und die gute Konjunktur. Der Hebesatz der Gewerbesteuer wurde im bundesweiten Durchschnitt um 2 Prozentpunkte auf 399 Prozent angehoben. Auch bei der Grundsteuer für Grundstücke sowie für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft stiegen die Hebesätze.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.