Geräuschpegel im Großraumbüro kann zu Bluthochdruck führen

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Ein hoher Geräuschpegel im Großraumbüro kann Gesundheitsbeschwerden verursachen. Foto: Oliver Berg

München (dpa/tmn) - Das Telefon klingelt, der Kollege quatscht, und der Drucker surrt. Keine Frage: Der Geräuschpegel im Großraumbüro ist oft sehr hoch. Die Lautstärke kann sogar Gesundheitsbeschwerden verursachen.

Die anhaltende Lautstärke im Großraumbüro kann bei Angestellten zu Gesundheitsbeschwerden führen. Für die Mitarbeiter ist der Geräuschpegel mitunter so stressig, dass sie angespannt sind, Magenbeschwerden oder Bluthochdruck bekommen", sagt Michael Nasterlack von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin. Wichtig seien deshalb klare Absprachen im Büro.

Es sollte selbstverständlich sein, dass Arbeitnehmer Zweiergespräche in Einzelbüros, der Kaffeeküche oder draußen führen. Auch wenn eigentlich die Lautstärke das Problem ist: Stress löst das Kollegengespräch darüber hinaus aus, weil es als rücksichtslos empfunden wird. Geben sich alle sichtbar Mühe, leise zu sein, entspannt das oft schon die Situation.

Nicht alle Geräusche lassen sich jedoch vermeiden: Das gilt etwa für den Drucker oder das Telefonklingeln. Hierbei sollten sich Beschäftigte um eine pragmatische Einstellung bemühen. Statt sich darüber zu ärgern, sei es besser, es als unabänderlich hinzunehmen.

Den Abend zu Hause in einer möglichst leisen Umgebung zu verbringen, hält Nasterlack nicht für nötig. "Mancher entspannt bei Musik wunderbar", sagt er. Das sollte sich niemand verkneifen.

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