Patentstreit

Samsung erringt Sieg gegen Apple

Seoul - Im Patentstreit mit Apple hat Samsung einen Etappensieg errungen. Das Bezirksgericht in Seoul entschied, dass der US-Konzern zwei technische Patente von Samsung verletzt habe.

Wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, wurde Apple zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 40 Millionen Won (etwa 28.000 Euro) verurteilt. Die beiden größten Smartphone-Hersteller der Welt haben sich im Streit um Patente und Designmuster in mehreren Ländern mit Klagen überzogen.

Nach Anordnung der Richter muss Apple den Verkauf einiger seiner iPhones und iPads in Südkorea teilweise einstellen. Das gleiche Verbot gilt für den Verkauf einiger Galaxy-Mobiltelefone Samsungs in dem asiatischen Land.

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Der US-Konzern fordert seinerseits von den Südkoreaner Schadenersatz in Milliardenhöhe, weil sie die Ideen von iPhone und iPad gestohlen haben sollen, um konkurrierende Produkte auf den Markt zu bringen.

Der Prozess in Südkorea war nur einer von vielen, die Apple und Samsung gegeneinander führen. Andere werden in Australien, Deutschland, Großbritannien oder den USA ausgetragen.

dpa/dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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