Krisenjahr fast vergessen - Gewinne steigen

Gesco startet durch

Kassel/Hatzfeld. Die Gesco AG in Wuppertal lässt die Krise endgültig hinter sich und erhöht ihre Prognosen. Im laufenden Geschäftsjahr 2010/11 (31. März) soll der Umsatz um 17 Prozent auf 325 Millionen Euro, der Reingewinn um 40 Prozent auf 12,5 Mio. Euro steigen. Bislang war ein Umsatz von 290 bis 320 Mio. und ein Überschuss von bis zu elf Mio. Euro erwartet worden. Allerdings ist die Beteiligungsgesellschaft, zu der bundesweit 14 mittelständische Unternehmen auch aus der Region gehören, noch weit von ihrem Vorkrisenniveau entfernt, als der Umsatz bei zuletzt 380 Mio. und der Gewinn bei 21,7 Mio. Euro lag.

Zu Gesco gehören unter anderem der Fahrzeugbauer Ackermann in Wolfhagen, der Maschinenbauer Beier in Kassel und der Schmiedetechnikspezialist Frank in Hatzbeld (Kreis Waldeck-Frankenberg) mit insgeamt 320 Beschäftigten. In der Gruppe sind aktuell 1734 Mitarbeiter.

Der bessere Ausblick gründet vor allem auf den guten Halbjahreszahlen und dem Auftragseingang. Der Umsatz erhöhte sich um 11,9 Prozent auf 156,6 Mio. Euro, der Reingewinn legte sogar um 34 Prozent auf 5,7 Mio. Euro zu. Noch kräftiger stieg der Auftragseingang: und zwar um 54,2 Prozent auf 179,2 Mio. Euro.

Die Aktie stieg gestern leicht um ein Prozent auf 46,5 Euro. Seit Juni hat das im SDax notierte Papier um fast 18 Prozent an Wert gewonnen. (jop)

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