Gewerkschaften setzen Privatbahnen Frist

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Die Gewerkschaften Transnet und GDBA setzen den großen Privatbahnen im Trarifkonflikt eine Frist.

Frankfurt/Main - Die Gewerkschaften Transnet und GDBA haben den großen Privatbahnen in Deutschland im laufenden Tarifkonflikt ein Ultimatum gestellt. Streitpunkt ist ein Branchentarifvertrag.

Die Unternehmen müssten sich bis zum Ende des Monats zum Ziel und zum Niveau eines Branchentarifvertrags bekennen, sagte ein Sprecher am Mittwoch nach einer Sitzung der gemeinsamen Tarifkommission in Frankfurt-Griesheim.

Warnstreiks sind damit für die nächsten zwei Wochen vom Tisch.

Spätestens bei einem geplanten Spitzentreffen am 1. Oktober müssten sich die Bahnunternehmen erklären. Es gebe bislang große Differenzen zwischen öffentlichen Äußerungen der Vorstände und konkreten Angeboten für die rund 10 000 Beschäftigten am Verhandlungstisch, erklärte der Sprecher.

So genüge es nicht, sich öffentlich gegen Lohn- und Sozialdumping bei den Bahnbetrieben auszusprechen, aber gleichzeitig keine entsprechenden Angebote vorzulegen. Die Gewerkschaften wollen die Löhne bei den Privatbahnen mit einem Branchentarifvertrag auf das Niveau der Deutschen Bahn AG heben.

dpa

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