Probleme in China und USA

Gewinn von Autobauer Hyundai bricht ein

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Ein Hyundai Ioniq in Brüssel bei der 95. European Motor Show. Foto: Geert Vanden Wijngaert/Illustration

Seoul (dpa) - Der VW-Konkurrent Hyundai kämpft weiter mit Rückgängen angesichts schwieriger Marktbedingungen in China und den USA.

Insgesamt setzte Hyundai in der ersten Jahreshälfte 2,2 Millionen Fahrzeuge weltweit ab und damit mehr als 8 Prozent weniger als im Vorjahr, wie der südkoreanische Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn brach unter dem Strich um mehr als ein Drittel auf 2,3 Billionen Won (1,68 Mrd Euro) ein. Im zweiten Quartal lag das Minus bei knapp 50 Prozent.

Gleich zwei wichtige Märkte machen dem Konzern zu schaffen - China und die USA. In beiden Ländern stehen SUVs ganz oben auf der Beliebtheitsskala, Hyundai hat statt der sportlichen Geländewagen aber eher Limousinen im Angebot. Der Konzern befindet sich in einer ungünstigen Position zwischen wesentlich erfolgreicheren ausländischen Konkurrenten, die bei den chinesischen Verbrauchern höher im Kurs stehen, und günstigeren lokalen Anbietern.

Um Käufer zu gewinnen, gewährt Hyundai auch kräftige Rabatte, was dann aber am Gewinn zehrt. Hyundai gehört zusammen mit der kleineren Schwesterfirma Kia Motors zu den größten Autokonzernen der Welt.

Bericht zum ersten Halbjahr

Finanzberichte von Hyundai

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