Die Gewinner der Abwrackprämie

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Renault-Tochter Dacia ist der größte Gewinner

Der Fünf-Milliarden-Euro-Etat ist aufgebraucht. Profitiert haben vor allem Importeure und Exoten.

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Die ausgelaufene Abwrackprämie hat dem deutschen Automarkt im August noch einmal kräftigen Schub gegeben. In den ersten acht Monaten wurden damit 2,675 Millionen neue Autos zugelassen. Das sind rund 27 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Minis (plus 81 Prozent), Kleinwagen (plus 63 Prozent) und die Kompaktklasse (plus 46 Prozent) profitierten besonders von dem staatlichen Geschenk, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt am Mittwoch in Flensburg mit. Dennoch werden die Zulassungszahlen noch für Monate stark bleiben, weil viele der geförderten Neuwagen zwar bestellt, aber noch nicht ausgeliefert sind.

Welche Automarken legten am meisten zu? Das sind die Gewinner der Abwrackprämie:

Die Gewinner der Abwrackprämie

Schluss mit der Abwrackprämie: Die Mittel sind aufgebraucht. Insgesamt zwei Millionen Fahrzeuge kamen in die Schrottpresse - im Tausch mit einem neuen Gefährt. Profitiert haben vor allem Importeure und Exoten. Das sind die Gewinner unter den Automobilherstellern (Quelle: CAR-Universität Duisburg-Essen): Platz 1: Dacia (2009 voraussichtlich 62.019 zusätzlich verkaufte Fahrzeuge, entspricht einem Plus von 274,5 Prozent) © dpa
Platz 2: Lada (CAR-Institut-Prognose: 2850, Plus von 139,9 Prozent) © dpa
Platz 3: Fiat (99.597, Plus von 124,8 Prozent) © dpa
Platz 4: Hyundai (49.606, Plus von 106,0 Prozent) © dpa
Platz 5: Suzuki (27.437, Plus von 82,2 Prozent) © dpa
Platz 6: Kia (25.496, Plus von 82,0 Prozent) © dpa
Platz 7: Alfa Romeo (5297, Plus von 76,9 Prozent) © dpa
Platz 8: Skoda (76.288, Plus von 69,4 Prozent) © dpa
Platz 9: Seat (28.760, Plus von 64,3 Prozent) © dpa
Platz 10: Toyota (53.402, Plus von 63,3 Prozent) © dpa
Ein deutscher Hersteller war in den Top Ten nicht zu finden. Aber Opel verkauft zusätzlich immerhin stattliche 105.092 Autos, ein Plus von 44,9 Prozent. © dpa
Ähnlich VW: 193.353 zusätzlich verkaufte Wagen, ein Plus von 34,7 Prozent © dpa
Bei den anderen deutschen Herstellern kann von Gewinnern schon nicht mehr die Rede sein: Audi etwa soll 1,1 Prozent unter seiner Kalkulation liegen © dpa
Bei BMW dürften es sogar 7,3 Prozent sein © dpa
Der Verlierer heißt Mercedes mit voraussichtlich 38.066 Exemplaren weniger als eingeplant, ein Minus von 12,8 Prozent. © dpa

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