Gipfel zum mehrjährigen EU-Haushalt gescheitert

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Da gab's noch Grund zum Lachen: Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere europäische Staatschefs beim Start des EU-Gipfels in Brüssel.

Brüssel - Der Brüsseler Gipfel zum EU-Haushalt für die Jahre 2014 bis 2020 ist gescheitert. Das teilten EU-Diplomaten am Freitag in Brüssel mit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre europäischen Kollegen gingen ohne Ergebnis auseinander. Damit wird ein weiteres Spitzentreffen in den kommenden Wochen oder Monaten nötig.

Insbesondere Großbritannien hatte die Bemühungen um eine Einigung erschwert. Premier David Cameron hatte zu stärkere Kürzungen gedrängt als die anderen Gipfelteilnehmer. Auch der in Europa unbeliebte „Britenrabatt“, der dem Land Nachlässe auf seine Einzahlungen in den EU-Haushalt sichert, stand für Cameron nicht zur Debatte.

Zwar stieß der britische Wunsch nach Kürzungen am jüngsten Vorschlag von Gipfelchef Herman Van Rompuy auf Verständnis: Auch Deutschland und Frankreich wollen den rund eine Billion Euro schweren Sieben-Jahres-Haushalt verschlanken. Allerdings konnten sich die Teilnehmer nicht darauf einigen, wo sie den Rotstift ansetzen wollten. So hatten sich Frankreich und andere südeuropäische Länder beispielsweise heftig gegen eine Kürzung der Agrarzahlungen gewehrt.

dpa

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