Glänzender Start für GM-Aktie bei Börsenstart

New York - Der US-Fahrzeughersteller General Motors hat sich erfolgreich an der Börse zurückgemeldet. 16 Monate nach der Zahlungsunfähigkeit hat GM damit den wohl größten Börsengang der Geschichte geschafft.

Positive US-Konjunkturdaten und der Schwung eines gelungenen Börsenstarts von General Motors (GM) haben die Kurse an der Wall Street am Donnerstag in die Höhe getrieben. Das Debüt von GM habe gezeigt, dass es noch eine Nachfrage nach Aktien gebe, sagte ein Börsianer. Und genau das habe viele Anleger beruhigt. Zudem habe die Entspannung in der Irlandkrise stützend gewirkt. Auf konjunktureller Seite gab es gleich zweifachen Rückenwind: Zum einen hatte sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia überraschend deutlich aufgehellt, zum anderen war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zuletzt weniger stark als erwartet gestiegen.

Der Dow-Jones-Index schloss mit plus 1,57 Prozent bei 11 181,23 Punkten und konnte damit zum ersten Mal in dieser Handelswoche nennenswerte Gewinne verbuchen. Für den breiter gefassten S&P-500- Index ging es um 1,54 Prozent auf 1196,69 Punkte nach oben. An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Composite-Index um 1,55 Prozent auf 2514,40 Punkte und der Nasdaq 100 machte 1,66 Prozent auf 2134,77 Punkte gut.

Diesen Marken vertrauen die Deutschen

Zum neunten mal hat "Readers Digest" in 16 europäischen Ländern ermittelt, welche Marken in den Augen des Verbauchers besonders vertrauenswürdig sind. In der Kategorie "Einzelhandel" hatte in Deutschland der Discounter "Aldi" die Nase vorn. © dpa
Insgesamt haben 23 287 Verbraucher an der Studie "Reader's Digest European Trusted Brands 2009" teilgenommen. Die Deutschen Teilnehmer wählten die "Allianz" auf Platz eins unter den Versicherungen. © dpa
Alleine in Deutschland haben sich an dieser Studie über 7000 Menschen beteiligt. Sie schenken mehrheitlich der Marke "Aral" ihr Vertrauen im Bereich "Kraftstoffe". © dpa
Bei den Spirituosen hat die Marke "Asbach" in Deutschland die Nase vorn. © ap
Aspirin ist sozusagen der Gesamtsieger im Bereich der Schmerzmittel. In Österreich, Spanien, Schweiz und Deutschland wurde das Produkt aus dem Hause Bayer auf Platz eins gewählt. © dpa
Noch besser schnitt sogar die Firma "Canon" ab. Im Bereich Fotogeräte belegte diese Marke in 13 der 16 Länder Platz eins. Auch in Deutschland. © dpa
Ein beliebtes Frühstück: Müsli oder eben Cornflakes. Die absolute Vormachtstellung in Sachen Verbrauchervertrauen besitzt im Bereich der Frühstückscerealien die Marke "Kellog's". Platz eins in Deutschland und neun weiteren Ländern. © dpa
In Sachen Computer genießt "Fujitsu Siemens in Deutschland das meiste Vertrauen. In neun Ländern wurde allerdings die Marke "Hewlett Packard", bzw. "HP Compaq" gewählt. © dpa
Die deutsche Nummer eins im Bereich Bekleidung: C&A. © dpa
Bei Erkältungen verlassen sich die Deutschen längst nicht nur auf Hausmittel. Arzneimittel der Marke "Wick" liegen in Deutschland, Belgien und Frankreich im Bereich "Erkältungsmittel" auf Platz eins. © dpa
Die deutsche Nummer eins unter den Reinigungsmitteln: Produkte der Marke "Frosch". © Frosch
Die neue Nummer eins der "Internet Service Provider": Google beendet die jahrelange Vorherrschaft von AOL. © dpa
Im Bereich Haarpflege vertrauen die Deutschen der Marke "Schwarzkopf". Gesamtsieger ist aber "Pantene" (drei mal Platz eins). © dpa
Ob Lakritzschnecken oder Gummibärchen: Die deutsche Nummer eins bei den Süßigkeiten ist Haribo in der Verbrauchergunst. © dpa
Ob die Gurkenmaske alleine reicht? Viele verlassen sich lieber auf Kosmetika: In Deutschland vertraut man "Yves Rocher", gleich fünf Nationen wählen allerdings "Nivea" auf Platz eins. © dpa
Kreditkarten gibt es viele, doch die Vormachtstellung scheint in Europa klar definiert: Gleich in 14 Nationen, darunter auch Deutschland, sprachen die Verbraucher "VISA" ihr Vertrauen aus. © dpa
Ob es an dem Kochstudio aus der Werbung liegt? Im Bereich Lebensmittel hat "Maggi" in Deutschland die Nase vorn. © ap
Nicht nur Waschmaschinen fallen unter die Kategorie Küchengeräte. Die Firma "Miele" lag gleich in fünf Ländern vorne. Auch in Deutschland. © dpa
"Müllermilch" holte in Deutschland bei den Milchprodukten die Topplatzierung. © dpa
Der absolute Primus. "Nivea" aus dem Hause Beiersdorf liegt in der Kategorie Hautpflege in allen 16 Ländern vorne. Und das zum fünften mal in Folge. © dpa
Durch die Werksschließung in Bochum zwar in die Kritik geraten, doch noch immer die Nummer eins im Ansehen des Verbrauchers: Nokia gewinnt in der Kategorie Mobilfunkhersteller. Und das ebenfalls in allen 16 Ländern. © dpa
Die Kette "Obi" führt in Deutschland in der Kategorie Gartenbedarf. © dpa
Platz eins im Bereich der Mundpflege: "Odol". © dpa
Bei den Waschmitteln überzeugt die Marke "Persil" die Verbraucher in Deutschland, Österreich und England. Der Konkurrent "Ariel" gewann gleich in sechs europäischen Ländern. © dpa
Nach wie vor die Nummer eins der Deutschen in Sachen Sekt: Die Marke "Rotkäppchen". © dpa
Manche können gar nicht genug davon bekommen: Schuhe. Das größte Vertrauen unter den hiesigen verbrauchern genießen Treter der Marke "Rieker". © ap
In Sachen Finanzen müssen Banken derzeit um das Vertrauen ihrer Kunden besonders hart kämpfen. Die "Sparkassen" genießen derzeit die größte Gunst. © ap
"TUI" genießt in Deutschland und Österreich das meiste Vertrauen im Bereich der Reiseanbieter. © dpa
Der Mobilfunkanbieter "Vodafone" wurde in Deutschland und Rumänien auf Platz eins gewählt... © dpa
... Kurios: Der Anbieter "T-Mobile" liegt dafür in Tschechien vorne. © dpa
Vitamine kann man duch frisches Obst zu sich nehmen, oder durch Tabletten. Im Breich der Vitamintabletten vertrauen die Konsumenten in Deutschland der Marke "Centrum". © ap
Bei den Automarken liegt häufig eine starke Marke aus dem eigenen Land vorne. "Volkswagen" belegte aber nicht nur in Deutschland die Spitzenposition, sondern auch in Österreich, Schweiz und Polen. © dpa

Die Rückkehr von General Motors auf das Börsenparkett ein Jahr nach der Beinahepleite des größten US-Autobauers stellte an diesem Tag alles in den Schatten. Zunächst stiegen die GM-Aktien, deren Ausgabepreis bei 33,00 US-Dollar gelegen hatte, mit 35,00 Dollar in den Handel ein. Am Ende stand nach einem zwischenzeitlichen Plus von mehr als acht Prozent zumindest noch ein Aufschlag von 3,61 Prozent und ein Schlusskurs von 34,19 Dollar zu Buche.

Dementsprechend gab es viel Lob von Seiten der Börsianer. So betonte Händler Andreas Lipkow von der Wertpapierhandelsbank MWB Fairtrade, dass bereits im Vorfeld die Zeichnungsspanne erheblich angehoben und mehr Aktien als erwartet nachgefragt worden seien. Und an dieser großen Nachfrage sollte sich auch so schnell nichts ändern. Viele Fonds kämen aufgrund ihrer Branchenverteilung gar nicht an den GM-Titeln vorbei.

“Das ist mehr als nur ein Börsengang“, sagte ein weiterer Börsianer. “Es ist die Rückkehr einer amerikanischen Ikone, die den Optimismus am Aktienmarkt nährt.“ Ähnliche Worte fand auch US- Präsident Barack Obama: “Der Börsengang ist nicht nur für die US- Kultfirma ein großer Meilenstein, sondern für die gesamte amerikanische Autoindustrie.“

Die Wirtschaftskrise in Bildern

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Weil die Zinsen niedrig sind, ergreifen unzählige Amerikaner die Gelegenheit und holen sich Kredite, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Auch Schuldner, die wenig Sicherheiten vorweisen können, bekommen Geld, so genannte Subprime-Loans, also zweitklassige Hypothekendarlehen. Die Nachfrage nach Häusern explodiert, die Immobilienpreise steigen rasant an. © dpa
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Dann steigen die Zinsen wieder - und viele Häuslebauer können die Raten nicht mehr abstottern. Zwangsversteigerungen und Privatinsolvenzen sind die Folge. Die Immobilienblase platzt wie eine Seifenblase - und die Immobilienkrise in den USA nimmt ihren Lauf. Sie gilt als Auslöser für die weltweite Wirtschaftskrise. © dpa
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Die Hypothekenfinanzierer bekommen von den Häuslebauern ihr geliehenes Geld nicht mehr zurück - und die zwei größten Häuser der USA ,  Fannie Mae und  Freddie Mac , werden zahlungsunfähig. Die US-Regierung übernimmt die Kontrolle über die beiden vom Absturz bedrohten Banken. © ap
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Doch nicht nur Fannie Mae und Freddie Mac geraten ins Straucheln. Banken haben untereinander mit Krediten gehandelt, sie zerstückelt und neu gebündelt - und keine Bank weiß mehr, wie weit die andere schon am Boden liegt. Die Banken beginnen sich wegen der faulen Kredite gegenseitig zu misstrauen. Die Immobilienkrise wird zur Finanzkrise. © dpa
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Zum Misstrauen der Banken trägt die Pleite der viergrößten Investment-Bank der USA , Lehman Brothers, nicht unwesentlich bei. Als die Traditionsbank schon Konkurs angemeldet hat, überweist die deutsche KfW noch 300 Millionen Euro. Die Banken beäugen sich skeptisch - sie wollen nicht in eine ähnliche Falle tappen. © dpa
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Die Finanzkrise schwappt auf die ganze Welt und kommt auch nach Deutschland. Denn auch deutsche Banken - und nicht nur sie - haben faule Kredite aus den USA gekauft. Die Mittelstandsbank IKB, die SachsenLB, die West LB und die Bayern LB geraten in den Sog der Krise. Sie brauchen Finanzspritzen in Milliardenhöhe. © dpa
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Die Finanzkrise wird zur Wirtschaftskrise. Denn auch die Unternehmen bekommen keine Kredite mehr von den Banken und können keine Investitionen mehr tätigen. Nicht nur die Banken sind ohne Kredite aufgeschmissen, auch Unternehmen. Das gilt vor allem für die USA , die wie keine andere Volkswirtschaft vom Milchmann bis zum Staat auf Pump lebt. © dpa
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Die weltweiten Börsen setzen ihre Talfahrt fort. Die Anleger flüchten in den sicheren Hafen der Staatsanleihen und sorgen damit beim Dow Jones für einen absoluten Verlust von fast 800 Punkten – mehr als am 11. September 2001. © dpa
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In den USA ringt man sich zu einem Konjunkturpaket durch: das erste mit 150 Milliarden Dollar, das zweite mit 838 Milliarden Dollar. Das Geld soll dafür verwendet werden, das Vertrauen zwischen den Banken wiederherzustellen und faule Kredite aufzukaufen. Europäische Staaten ziehen nach. Auch Deutschland einigt sich auf ein milliardenschweres Paket. © dpa
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Als erste Branche trifft es die Automobilbranche. Mercedes, Daimler,  VW , Audi, Chrysler, Porsche und Opel sind nur einige krisengebeutelte Unternehmen, die staatliche Milliardenhilfen fordern. An zahlreichen Produktionsstätten werden die Arbeiter in Kurzarbeit geschickt oder es wird ein Produktionsstopp verhängt. Ende April 2009 muss Chrysler sogar Insolvenz anmelden. © dpa
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Abhilfe gegen die Konjunkturschwäche in der deutschen Autoindustrie soll die Abwrackprämie schaffen. Sie schlägt tatsächlich ein wie eine Bombe und wird sogar verlängert. Die enorme Nachfrage lässt die Umsätze der Autobauer steigen. Katerstimmung herrscht nach Ablauf der Prämie: Die Umsätze der Autohändler gehen zurück. © dpa
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Der deutsche Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate steht am Abgrund. Der Auslöser dafür ist die irische Tochter-Bank Depfa gewesen, die wiederum von Lehman Brothers nach unten gezogen wurde. Zum ersten Mal muss der Staat eine private Bank übernehmen. Die Rettung wird mit über 100 Milliarden Euro zur teuersten der deutschen Geschichte. © dpa
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Erstmals seit Beginn der Krise steht mit Island die Zukunft eines ganzen Landes auf dem Spiel. Die drei großen isländischen Banken (Glitnir, Kaupthing und Landsbanki) geraten in Schieflage . Sie haben sich mit einer aggressiven Kreditpolitik im Ausland engagiert – und sich hoch verschuldet. Island übernimmt die vollständige Kontrolle über das Finanzwesen  und steht vor dem Bankrott. Die isländische Krone verliert dramatisch an Wert. Die Regierungskoalition tritt zurück. © dpa
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Strengere Kontrollen und Regeln sollen die internationalen Finanzmärkte aus der Krise holen und vor weiteren Einbrüchen bewahren. Im April 2009 beschließen die G20-Staaten auf dem Weltfinanzgipfel ein 1,1 Billionen Dollar schweres Rettungspaket zugunsten ärmerer Länder. © dpa
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Die Automobilhersteller General Motors ( USA ) und Saab (Schweden) stecken in der Insolvenz. Das belastet auch die deutsche Tochter bzw. Schwester Opel. Die Folge: Das deutsche Unternehmen und der amerikanische Mutterkonzern gehen getrennte Wege - und Opel ist auf der Suche nach einem Investor. © dpa
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Für General Motors bedeutet die Wirtschaftskrise das Aus: Der Automobilhersteller aus den USA stellt einen Insolvenzantrag. Im Juli 2009 ist das Verfahren beendet und GM gründet einen neuen Konzern. © dpa
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In Deutschland fällt der Startschuss für die Bad Banks im Juli 2009. Sie sollen die Banken von ihren Schrottpapieren befreien und sie aus ihren Bilanzen auslagern. © dpa
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Der Handelskonzern Arcandor (früher KarstadtQuelle) muss Insolvenz anmelden. Zuvor haben Karstadt-Mitarbeiter noch für staatliche Bürgschaften protestiert, doch die Bitte um mehrere 100 Millionen Euro Hilfe verläuft ins Leere. © dpa
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Die Bundesländer Bayern und Sachsen bewilligen dem insolventen Versandhaus Quelle einen Kredit in Höhe von 50 Millionen Euro. Ohne das Geld hätte Quelle den Winterkatalog nicht drucken können. Der Katalog ist aber für das Überleben des Unternehmens entscheidend, da er rund die Hälfte des Umsatzes ausmacht. © dpa
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Die Krise erfasst immer mehr deutsche Unternehmen. Luxus-Autobauer Porsche wird in den VW-Konzern integriert, Mitarbeiter der insolventen Warenhauskette Hertie werden gekündigt und der insolvente Porzellanhersteller Rosenthal findet endlich einen Investor, der Standorte und Arbeitsplätze sichert. © dpa
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Im zweiten Quartal 2009 wird ein leichtes Wachstum in Deutschland verzeichnet. Doch vorbei ist die Krise damit noch lange nicht. Der Einzelhandel jammert über Umsatzeinbußen, der Modekonzern Escada meldet Insolvenz an. Auch die Flugpassagierzahlen brechen ein. Für Urlaub haben die wenigsten Deutschen Geld. © dpa
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Der Wettstreit um den Autokonzern Opel geht in die nächste Runde: Erst will GM die Mehrheit an den Zulieferer Magna und die russische Sber-Bank verkaufen, dann will der US-Konzern Opel selbst behalten. GM möchte die Tochter mit eigenen Mitteln sanieren. © dpa
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Die angeschlagene Hypo Real Estate (HRE) wird im Oktober 2009 voll verstaatlicht. Da helfen auch die Proteste ehemaliger Aktionäre nicht. © dpa
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Bei Quelle beginnt im November 2009 der große Ausverkauf: Rund 18 Millionen Artikel werden an den Mann gebracht. Teile des Versandhauses inklusive der Rechte an der Marke Quelle gehen an den Konkurrenten Otto. Tausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. © dpa
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Die Griechenland-Krise bahnt sich allmählich an. Im Dezember 2009 stuft die Rating-Agentur Fitch in London die Kreditwürdigkeit des Mittelmeerstaates herab. Die Agenturen Standard & Poor's und Moody's folgen mit ihren Einschätzungen. © dpa
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Deutschland schließt das Krisenjahr 2009 mit einem staatlichen Defizit in Höhe von 79,3 Milliarden Euro ab. Diese Summer entspricht 3,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. © dpa
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Anfang 2010 steigen die Arbeitslosenzahlen weltweit weiter an. Damit sinkt auch die Kauflaune der Verbraucher, die Einzelhandelszahlen gehen zurück. Gleichzeitig feiert das Konzept der Kurzarbeit in Deutschland und den USA große Erfolge. © dpa
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In Europa leidet besonders Griechenland unter der Wirtschaftskrise. Der Staat steht im Februar 2010 kurz vor einer Pleite. Griechenland bekommt Zeit, um die maroden Staatsfinanzen wieder zu sanieren - unter dem wachsemen Augen von Brüssel. © dpa
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Griechenlands Gewerkschaften rufen im Februar 2010 zum Generalstreik gegen die Sparpläne der Regierung auf. Die Rating-Agentur Standard & Poor's stuft die Kreditwürdigkeit des Staates auf "Ramsch" zurück. Helfen sollen nun auch die anderen EU-Staaten. Im April eskaliert die Krise in Griechenland in brutalen Protesten und Krawallen. Trauriger Höhepunkt: Drei Menschen werden getötet. © dpa
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Das Sparpaket für Griechenland ist im Mai unter Dach und Fach. Für Deutschland bedeutet die Bankenrettung, dass die Staatsverschuldung nominal um 100 Milliarden Euro steigt. EU und IWF bringen ein 750-Milliarden-Paket zur Stützung des Euros auf den Weg. © dpa
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Mitte Mai fällt der Euro zeitweise auf den tiefsten Stand seit vier Jahren. An den Börsen welweit herrscht eine nervöse Stimmung. Heftige Kursschwankungen sind nicht ausgeschlossen. Ein Rekordhoch erlebt dagegen der Goldpreis. Zeitweise kostet eine Feinunze (rund 31 Gramm) an der Londoner Rohstoffbörse 1012,81 Euro - so viel war Gold noch nie wert. © dpa

GM hatte Stammaktien im Wert von bis zu 18,1 Milliarden Dollar auf den Markt geworfen. Rechnet man die ausgegebenen Vorzugsaktien im Wert von bis zu 5 Milliarden Dollar hinzu, dürfte es der weltweit größte Börsengang aller Zeiten gewesen sein. Bislang galt die Agricultural Bank of China als Spitzenreiter, die bei ihrem Börsengang im Juli dieses Jahres 22,1 Milliarden Dollar eingenommen hatte.

Nach unten ging es derweil für eine andere Ikone unter den US- Autobauern ­ Ford. Diese Titel verbilligten sich um 3,36 Prozent auf 16,12 Dollar und zählten damit zu den schwächsten Werten im S&P-500- Index. Einige Anleger hätten Ford verkauft, um GM ins Portfolio aufzunehmen, kommentierte ein Marktteilnehmer.

Wer ist im DAX?

Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Der Deutsche Aktienindex, der DAX, zeigt die Entwicklung der 30 größten beziehungsweise umsatzstärksten deutschen Unternehmen.   © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Der DAX wird seit 2006 jede Sekunde aktualisiert. Zuvor war er im 15-Sekunden-Takt neu berechnet worden. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Jedes Jahr im September gibt es einen ordentlichen Anpassungstermin für die im DAX geführten Unternehmen. Unter dem Jahr finden nur eine Anpassung statt, wenn ein Unternehmen aus den Kriterien herausfällt. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Adidas ist nach Nike der größte Sportartikel-Hersteller weltweit. Das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach besitzt die Marken Adidas, Reebok und TaylorMade. Gründer Adi Dassler sprach angeblich jahrelang kein einziges Wort mit seinem Bruder und Erzrivalen Rudi Dassler, dem Gründer von Puma. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Allianz SE hat ihren Sitz in München. Sie ist der weltgrößte Versicherungskonzern, setzt man Umsatz und Marktkapitalisierung als Basis an. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die BASF SE hieß früher Badische Anilin & Soda-Fabrik. SE steht für Societas Europaea. Das ist der Name einer Rechtsform von Aktiengesellschaften in der EU. Das Unternehmen BASF ist der weltgrößte Chemiekonzern. Der Firmensitz ist in Ludwigshafen. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Bayer AG ist vor allem für die Herstellung von Arzneimitteln bekannt. Das Ursprungsunternehmen wurde bereits 1863 gegründet. Seit 1897 vertreibt Bayer das Medikament Aspirin. Die Bayer AG ist eine Holding-Gesellschaft, die aus 350 Gesellschaften besteht und 100 000 Mitarbeiter hat. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Nivea-Creme ist bereits seit 1911 auf dem Markt. Das Unternehmen Beiersdorf, dass sie bis heute herstellt wurde 1882 von dem Hamburger Apotheker Paul Carl Beiersdorf gegründet. Heute ist das Unternehmen weltweit aktiv und produziert verschiedenste Kosmetikartikel und Konsumgüter. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
BMW, die Bayerischen Motorenwerke, sind heute für hochwertige Autos und Motorräder bekannt. 1913 produzierte das Münchner Unternehmen noch Flugzeugmotoren. Das Unternehmen hat weltweit knapp 100 000 Mitarbeiter. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Commerzbank AG ist das zweitgrößte Kreditinstitut Deutschlands. Sie betreut etwa 15 Millionen Kunden auf der ganzen Welt. Bei der Weltwirtschaftskrise 1931 war die Commerzbank bereits so wichtig, dass die Reichsregierung ein Bankenrettungspaket inklusive einer Zwangsfusion für das Institut auflegte. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Daimler AG existiert erst seit 2007. Die Unternehmsgeschichte des Mercedes-Herstellers reicht allerdings bis ins Jahr 1883 zurück. Damals gründete der Ingenieur Carl Benz „Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik in Mannheim", die bald darauf der erste Automobilhersteller Deutschlands wurde. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Deutsche Bank ist das größte Kreditinstitut Deutschlands, sowohl nach der Bilanzsumme, als auch nach der Zahl der Mitarbeiter. Ihre Geschichte beginnt 1870, als der Kaufmann Adelbert Delbrück den Bankier Ludwig Bamberger von seiner Idee überzeugte, sich vom englischen Bankgeschäft unabhängig zu machen. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Deutsche Börse ist mit ihren eigenen Aktien im DAX gelistet. Ihr Unternehmenssitz ist passender Weise in der Finanzmetropole Frankfurt/Main. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Deutsche Lufthansa ist eines der größten Unternehmen in der zivilen Luftfahrtbranche. Nach dem Zweiten Weltkrieg kaufte das neuentstandene Unternehmen die Rechte an dem Namen der aufgelösten Vorgänger-Gesellschaft. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Deutsche Post AG existiert in ihrer heutigen Form seit 1995. Die gelbe Farbe führte die Post aber schon zu Reichspostzeiten. Nach der Gründung der Bundespost waren Fahrzeuge und Briefkästen einheitlich honiggelb. In den 1970ern wurde auf das kräftigere aber schwermetallhaltige Kadmiumgelb gewechselt. Heute ist ginstergelb Pflicht. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Deutsche Telekom AG ist nach der zweiten Postreform 1995 entstanden, als der Fernmeldedienst aus der Deutschen Bundespost herausgelöst wurde. Früher war die Farbe der Fernmeldedienst-Fahrzeuge zeltgrau. Im Zuge der Entwicklung des Corporate Designs der Telekom löste magenta gelb und grau ab. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Eon AG hat ihren Sitz in Düsseldorf und versorgt große Teile Deutschlands mit Gas und Strom. Ihre Tochtergesellschaften betreiben unter anderem 13 Kernkraftwerke, elf Kohlekraftwerke, einen Offshore-Windpark und zwei Biomassekraftwerke. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Fresenius hat sich auf Medizintechnik spezialisiert. Das Unternehmen ist einer der größten privaten Betreiber von Krankenhäusern in Deutschland. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Fresenius Medical Care ist eigenständig an der Börse gelistet. Das Unternehmen ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Dialysepatienten. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Heidelberg Cement AG ist der viertgrößte Zementhersteller weltweit. Die Unternehmensgeschichte beginnt mit dem Bierbrauer Johann Philipp Schifferdecker, der 1873 die in Konkurs gegangene Bergheimer Mühle kaufte. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Henkel stellt nicht nur Waschmittel sindern auch Kosmetik und Klebstoffe her. Seine Ursprünge hat das Unternehmen 1876 in Aachen. Bereits 1886 eröffnete Gründer Fritz Henkel die erste Auslandsfiliale in Wien. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Infineon Technologies AG entstand 1999, als Siemens sein Halbleitergeschäft ausgliederte. Das Unternehmen produziert Chipkarten und weitere elektronische Bauteile. Der Firmenname ist ein Kunstwort aus dem englischen infinity (=Grenzenlosigkeit) und dem griechischen aeon (=Unendlichkeit). © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die K+S AG hieß früher Kali und Salz AG. Das Bergbauunternehmen bietet Düngemittel an und ist damit einer der Größten in Europa. Von 1971 bis 1993 war das Unternehmen Teil des BASF-Konzerns. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Linde AG hat ihren Sitz in München. Ihr Ursprung liegt in der Gesellschaft für Lindes Eismaschinen, die bereits 1871 die Spaten-Brauerei in München mit einer Kältemaschine ausstattete. Erfinder Carl von Linde lehrte später an der Technischen Universität München. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
MAN produziert Nutzfahrzeuge und Maschinen. Früher war das Unternehmen auch im Bergbau aktiv. Der Erzabbau und die Eisenproduktion wurden aber genauso aufgegeben wie Schienen- und Heiztechnik. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Merck KGaA ist ein Chemie- und Pharma-Unternehmen. Die Historie reicht zurück in die Zeit des Dreißgjährigen Krieges, als Friedrich Jacob Merck in Damstadt eine Apotheke eröffnete. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Metro AG  ist eine Holding-Geslesschaft aus mehreren Groß- und Eizelhandelsunternehmen. In jüngster Zeit kaufte die Gruppe die Wal-Mart-Märkte in Deutschland und trennte sich von Adler. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Munich Re (früher Münchener Rück) heißt eigentlich Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft. Das Unternehmen versichert Versicherer. Als der Rückversicherer vor Jahren gestiegene Schadenssummen durch den Klimawandel begründete, bekam das Thema endgültig wirtschaftliche Brisanz. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die RWE AG hieß bis 1990 Rheinisch-Westphälisches Elektrizitätswerk. Der Energieversorger ist der zweitgrößte Deutschlands, wenn man den Umsatz als Bemessungsgrundlage heranzieht. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
SAP stellt Software her. Computerprogramme  für Geschäftsprozesse wie Buchführung, Vertrieb oder Lagerhaltung machen den Schwerpunkt der Produktion aus. SAP ist der viertgrößte Softwareproduzent der Welt und der größte in Europa. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Siemens wurde 1847 als Baufirma für Telegraphen gegründet. Nach der Pleite der Tochter Siemens mobile ist das Unternehmen nicht mehr in der Kommunikationsbranche aktiv. Geschäftsbereiche sind unter anderem Medizintechnik, Turbinen und Schienenfahrzeuge. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die TyssenKrupp AG ist das größte Rüstungsunternehmen in Deutschland. In der Geschichte der Industrialisierung Deutschlands spielten der Konzern und seine Vorgängerunternehmen eine bedeutende Rolle. Sie hatten nicht nur auf die Industriepolitik sondern auch auf Innen- und Außenpolitik maßgeblichen Einfluss. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Volkswagen AG ist der größte Auto-Hersteller Europas. Zum Konzern gehören die Marken Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Seat, Skoda, VW, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Scania. Auch an der Porsche AG ist Volkswagen beteiligt. © dpa

Ein weiterer Gewinner des Tages war Staples. Der Hersteller von Büroartikeln hatte im vergangenen Quartal kräftig Kosten eingespart und Marktanteile gewonnen, so dass der Umsatz den Markt positiv überrascht hatte. Den Papieren von Staples brachte das Gewinne von 1,92 Prozent auf 20,47 Dollar. Genau andersherum lief es für den US- Einzelhändler Sears Holdings. Dieser hatte im abgelaufenen Quartal bei sinkenden Umsätzen seine Verluste ausgeweitet. Die Aktien verloren 3,78 Prozent auf 63,70 Dollar.

Der Euro zeigte sich angesichts der etwas entspannten Lage in der europäischen Schuldenkrise erholt und kostete zuletzt 1,3646 US- Dollar. Derweil verloren richtungweisende zehnjährige US-Anleihen 4/32 Punkte auf 97 20/32 Punkte und rentierten mit 2,902 Prozent. Börsianer verwiesen auf die starken US-Konjunkturdaten, die die Risikolust unter Anlegern wieder steigen lasse.

dpa

Rubriklistenbild: © ap

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