Den gläsernen Mensch verhindern

Starkes Team: Peter Splettstößer (Vertriebsleitung), Henning Welz (Prokurist) und Heinz Eifert (geschäftsführender Gesellschafter).

Die Informationstechnologie entwickelt sich rasant. Es werden Daten erfasst und gespeichert. Das macht aber auch eine Weitergabe oder vielleicht sogar eine Veruntreuung der Daten einfacher, die die Angst vor dem „gläsernen Menschen“ schürt. So rasant sich die Datenverarbeitung entwickelt hat, so wichtig wird auch der Datenschutz, der im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) verankert ist. „Früher haben die Unternehmen nicht die Brisanz in diesem Thema gesehen und Verfehlungen hingenommen und Bußgeld bezahlt“, sagt Henning Welz, Prokurist der Marburger IT-Firma Eifert Datensysteme, die sich mit ihrer Schwestergesellschaft gds, Gesellschaft für Datenschutz Mittelhessen mbH, diesem Problem in allen Belangen annimmt.

Datenschutz ernst nehmen

Die Bußgelder wurden dramatisch erhöht, damit die Firmen den Datenschutz ernster nehmen. Jedes Unternehmen, das Daten über Menschen verarbeitet, ist verpflichtet, das BDSG einzuhalten. Ab zehn Mitarbeitern beispielsweise, die Zugriff auf personenbezogene Daten haben, muss ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden. „Die wenigsten Unternehmen wissen davon“, sagt Welz. Und für viele, insbesondere kleinere Unternehmen, wird dieser Datenschutzbeauftragte zum Kostenfaktor. „Denn es reicht nicht nur, einen auf dem Papier zu haben. Derjenige muss mit Sicherheit mindestens fünfzig Prozent seiner Arbeitszeit in dieses Thema investieren, und er fehlt vielleicht an anderer Stelle“, sagt Welz.

Die gds bietet zwei Wege an, um den Datenschutz zu gewährleisten: entweder in Form von Schulungen oder sie stellt einen TÜV-zertifizierten Mitarbeiter als externen Datenschutzbeauftragten zur Verfügung. Das bietet auch viele Vorteile für die Unternehmen. Es muss keine eigene Qualifikation erarbeitet werden, der Datenschützer ist kurzfristig einsetzbar und es entstehen keine fixen Personalkosten. Zudem kann die Situation neutral eingeschätzt und die Glaubwürdigkeit gegenüber Prüfern und Kunden erhöht werden. „Nicht zuletzt bieten wir einen großen Erfahrungsschatz, auch in Haftungsfragen“, sagt der IT-Profi Henning Welz.

Darüber ist aber auch das Thema „Datensicherheit“, das eng mit dem Thema Datenschutz verbunden ist, für jedes Unternehmen ein ernstes Thema. Datenintegrität, Datenverfügbarkeit, Datenauthentizität heißen hier die Schlagworte und beinhalten Schutz vor Fälschung, Fehlerhaftigkeit und Löschung der Daten, den Plan zur Wiederherstellung nach einem Systemausfall und den Schutz vor dem Fälschen der Datenherkunft. YRK

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