GM-Chef spricht von großen Einschnitten

Berlin - Der Europachef von General Motors, Carl-Peter Forster, erwartet bei der Sanierung von Opel massive Einschnitte. Auch ihn habe die Entscheidung gegen den Verkauf überrascht.

 “Wir hatten einen guten Sanierungsplan ausgehandelt, der auf dem Tisch lag und fertig war“, sagte Forster, der auch Opel-Aufsichtsratsvorsitzender ist, laut “Bild“-Zeitung (Donnerstagausgabe).

Die Hauptdarsteller im Ople-Drama

Die Hauptdarsteller im Opel-Drama

“Jetzt besteht die Gefahr, dass die vernünftige Verteilung der Lasten wieder aufgeschnürt wird und alles von vorne beginnt. Sicher ist: Es wird auch bei dieser Lösung massive Einschnitte geben.“ Forster räumte ein, dass ihn die Entscheidung gegen den Verkauf von Opel überrascht habe.

“Wir haben mit dieser Entscheidung nicht gerechnet. Wir müssen schnellstens mit der Konzernmutter Verhandlungen aufnehmen und alle offenen Fragen klären“, sagte er. Das werde jedoch sicherlich einige Zeit dauern. Seine eigene Zukunft ließ er offen. Es sei ja kein Geheimnis, dass er die Magna-Lösung befürwortet habe. “Ich werde in Ruhe nachdenken“, sagte er.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.