GM räumt mindestens 56 Tote wegen defekter Zündschlösser ein

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Mindestens 56 Menschen sind wegen fehlerhafter Zündschlösser von GM-Autos ums Leben gekommen. Klagen sind für 478 Todesopfer eingegangen. Foto: Jeff Kowalsky

Detroit (dpa) - Der US-Autobauer General Motors räumt mindestens 56 Todes- und 87 Verletzungsopfer wegen defekter Zündschlösser ein. Das zeigt eine Statistik des von GM beauftragten Anwalts Kenneth Feinberg. In der Vorwoche hatten die Zahlen noch bei 52 beziehungsweise 79 gelegen.

GM hat wegen der fehlerhaften Zündschlösser, die bei voller Fahrt in die "Aus"-Position springen können, Millionen von Wagen zurückgerufen und einen Entschädigungsfonds für Verunglückte sowie deren Angehörige eingerichtet. Insgesamt sind dort Forderungen für 478 Todes- und 3546 Verletzungsopfer eingegangen. 1388 Fälle werden noch geprüft.

GM-Statistik

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