GM-Verhandlungsführer dementiert Einigung mit Magna

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Der US-Autokonzern General Motors (GM) hat bekräftigt, dass das Rennen um Opel immer noch offen ist und auch der Finanzinvestor RHJ weiterhin Chancen ist.

Frankfurt/Main - Der US-Autokonzern General Motors (GM) hat bekräftigt, dass das Rennen um Opel immer noch offen ist und auch der Finanzinvestor RHJ weiterhin Chancen ist.

Meldungen über eine Einigung mit dem kanadischen Autozulieferer Magna und der russischen Sberbank wies GM-Verhandlungsführer John Smith am Freitag in seinem offiziellen Internetblog entschieden zurück: “Das ist einfach nicht der Fall“, betonte der Vizepräsident der GM Group.

GM habe am Donnerstag ein neues Angebot von Magna erhalten, erläuterte Smith. “Das prüfen wir jetzt. Wir bringen den Vergleich mit dem attraktiven Angebot auf den aktuellen Stand, das RHJ am 20. Juli eingereicht hat, und bereiten die Vorlage für den GM-Verwaltungsrat vor.“ GM habe zudem die deutsche Opel-Verhandlungsgruppe von Bund und Ländern gebeten, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine staatliche finanzielle Unterstützung der Opel-Übernahme zu verdeutlichen.

“Wir hoffen, diesen Entwurf bald zu bekommen“, sagte Smith. Er solle das Material für den GM-Verwaltungsrat abrunden. Wenn die GM-Führung ihre Empfehlung abgegeben habe, gehe es um die Zustimmung der Opel-Treuhand. Dort haben die deutsche und die amerikanische Seite gleiche Stimmzahlen. “Es gibt also noch mehr zu bedenken und zu tun, bevor eine Vereinbarung für Opel erreicht ist“, unterstrich Smith.

ap

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