Gold brachte Anlegern 2014 gute Rendite

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Anlagen in Gold haben sich im vergangenen Jahr ausgezahlt. Foto: Sven Hoppe

Berlin (dpa/tmn) - Welche Geldanlage hat sich im vorigen Jahr gelohnt? Mit Gold sind Anleger gut gefahren. Auch mit Anleihen konnten Sparer verdienen. Zu dieser Einschätzung kommt der Bundesverband deutscher Banken.

Ein Investment in Gold hat sich für Anleger im vergangenen Jahr ausgezahlt. Nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken in Berlin stieg der Goldpreis 2014 in Euro gerechnet um etwa neun Prozent. Ein Anleger, der Anfang des Jahres 10 000 Euro in Gold investierte, hatte demnach Ende des Jahres 10 900 Euro auf dem Konto. Hierbei spielte auch der schwache Wechselkurs des Euro eine Rolle. Denn der in Dollar notierte Goldpreis fiel im vergangenen Jahr leicht.

Auch mit Anleihen konnten Anleger im vergangenen Jahr Geld verdienen. Bei Bundesobligationen mit einer Laufzeit von fünf Jahren lag die Rendite den Angaben zufolge bei rund 4,7 Prozent. Aus einem Anlagebetrag von 10 000 Euro wurden demnach 10 470 Euro. Wer am ersten Handelstag 2014 deutsche Standardaktien (Dax-Werte) kaufte, konnte Anfang 2015 im Schnitt eine Rendite (Kursgewinne und Dividenden) von etwa vier Prozent verbuchen.

Mit sehr niedrigen Zinserträgen müssen sich dagegen Anleger begnügen, die auf Nummer sicher gehen wollen. So verzinsten sich Spar- und Termineinlagen 2014 in der Regel mit deutlich weniger als einem Prozent. Mögliche Steuern und Transaktionskosten sind in der Übersicht nicht berücksichtigt.

Grafik des Bankenverbandes

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