Goldman Sachs zahlt Milliarden in Hypothekenstreit

+
Es geht um dubiose Geschäfte aus den Jahren 2005 bis 2007. Foto: Justin Lane

New York (dpa) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs will durch Milliardenzahlungen Rechtskonflikte mit US-Behörden um windige Hypotheken-Geschäfte beilegen. Das Institut gab am Donnerstag eine grundsätzliche Einigung auf eine Summe von insgesamt 5,1 Milliarden Dollar (4,7 Mrd Euro) bekannt.

Damit sollen verschiedene laufende und potenzielle Zivilklagen unter anderem des US-Justizministeriums beendet werden. Es geht um dubiose Geschäfte am Markt für mit Immobilienkrediten hinterlegte Wertpapiere aus den Jahren 2005 bis 2007 - also vor der Finanzkrise, die mit einem Kollaps des US-Häusermarktes begonnen hatte.

Goldman Sachs teilte mit, dass das Ergebnis im vierten Quartal 2015 durch den Vergleich mit 1,5 Milliarden Dollar nach Steuern belastet werde. Die Bank will ihre Zahlen am kommenden Mittwoch vorlegen.

Goldman-Sachs-Mitteilung

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.