Goldpreis fällt auf tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren

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Immer mehr Anleger setzen auf weiter fallende Goldpreise. Foto: Heraeus

Frankfurt/Main (dpa) - Der Goldpreis gerät an den Finanzmärkten immer stärker unter Druck. Zur Wochenmitte fiel der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren.

Mit knapp 1138 Dollar kostete das Edelmetall so wenig wie letztmalig im April 2010. Im Vergleich zum Vortag waren es minus 27 Dollar. Seit diesem Sommer ist der Preis um etwa 15 Prozent gefallen. Das Rekordhoch bei 1921 Dollar, erreicht im September 2011, ist weit entfernt.

Im Fahrwasser von Gold verliert auch Silber an Wert. Mit rund 15 Dollar fiel der Preis für eine Feinunze am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit Februar 2010. Marktkenner nennen mehrere Gründe für die derzeitige Edelmetallschwäche.

Dazu zählt der in den vergangenen Wochen zusehends stärkere Dollar, der den Kauf von Gold für viele Anleger teurer macht. Zur Wochenmitte profitierte die US-Währung vom Erfolg der Republikaner bei den Parlamentswahlen in den USA.

Zusätzlich gewinnt der Dollar an Wert, weil sich in den Vereinigten Staaten eine erste Zinsanhebung nach der Finanzkrise abzeichnet. Hinzu kommt, dass das Interesse an Gold in Asien in den vergangenen Monaten stetig abgenommen hat. Auch setzen immer mehr Anleger auf weiter fallende Goldpreise, wie es in einem Kommentar von Rohstoffexperten der Commerzbank heißt.

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