Strafe in Milliardenhöhe

Google legt Einspruch gegen Rekordstrafe der EU ein

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Der Suchmaschinenriese Google legt gegen die Strafe der EU-Kommission Einspruch ein

Im Juli hat die EU-Kommission eine Rekordstrafe gegen den Internetkonzern Google verhängt. Dieser ist nun in Berufung gegangen. Trotzdem gibt es hohe Kosten für das Unternehmen.

Mountain View, Kalifornien - Der Internetkonzern Google hat Einspruch gegen eine von der EU-Kommission verhängte Rekordstrafe eingelegt. Das bestätigte ein Sprecher des US-Unternehmens am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die EU-Kommission hatte im Juli eine Strafe von 4,34 Milliarden Euro gegen Google wegen "illegaler Praktiken" beim mobilen Betriebssystem Android ausgesprochen.

Die europäischen Wettbewerbshüter werfen dem Unternehmen vor, Handy- und Tablet-Herstellern sowie Mobilfunkbetreibern seit 2011 "rechtswidrige Einschränkungen" auferlegt zu haben.

Auch wenn das Unternehmen die Strafe wegen des anhängigen Verfahrens vorerst nicht zahlen muss, ging der Gewinn des Google-Mutterkonzerns Alphabet im zweiten Quartal im Folge der Kommissions-Entscheidung deutlich zurück. Google hatte Rückstellungen für die Strafe gebildet, die die Gewinnbilanz negativ beeinflussten.

AFP

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