Griechenland hält Finanzmarkt in Atem

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Griechenland ist weiter in der Zange. Die Angst vor einem Crash des hoch verschuldeten Landes hält die Finanzmärkte in Atem.

Athen - Für das hoch verschuldete Griechenland wird es immer schwerer, sich frisches Geld zu beschaffen. Bisher schlugen alle Bemühungen fehl, die Panik im Keim zu ersticken.

Die Angst vor einem Crash des hoch verschuldeten Griechenland hält die Finanzmärkte in Atem. Aller Beruhigungsversuche der Europäischen Zentralbank (EZB), der EU-Kommission und der Regierung in Athen zum Trotz, verbesserten sich für Griechenland auch am Freitag die Bedingungen kaum, zu denen sich das Land am Kapitalmarkt mit frischen Geld versorgen kann.

Immer offener wird in Griechenland diskutiert, den EU-Notfallplan zu nutzen, um eine drohende Staatspleite abzuwenden - und das, obwohl es zum Beispiel von der EZB fast täglich Rückendeckung für die Athener Regierung gibt. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hatte am Donnerstag erneut den Reformkurs gelobt und Sorgen beschwichtigt: “Nach allen Informationen, die ich habe, ist ein Ausfall griechischer Staatskredite kein Thema.“ Am Freitag bekräftigte Trichet dies in einem Interview mit einer italienischen Zeitung.

Die Wirtschaftskrise in Bildern

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Weil die Zinsen niedrig sind, ergreifen unzählige Amerikaner die Gelegenheit und holen sich Kredite, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Auch Schuldner, die wenig Sicherheiten vorweisen können, bekommen Geld, so genannte Subprime-Loans, also zweitklassige Hypothekendarlehen. Die Nachfrage nach Häusern explodiert, die Immobilienpreise steigen rasant an. © dpa
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Dann steigen die Zinsen wieder - und viele Häuslebauer können die Raten nicht mehr abstottern. Zwangsversteigerungen und Privatinsolvenzen sind die Folge. Die Immobilienblase platzt wie eine Seifenblase - und die Immobilienkrise in den USA nimmt ihren Lauf. Sie gilt als Auslöser für die weltweite Wirtschaftskrise. © dpa
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Die Hypothekenfinanzierer bekommen von den Häuslebauern ihr geliehenes Geld nicht mehr zurück - und die zwei größten Häuser der USA ,  Fannie Mae und  Freddie Mac , werden zahlungsunfähig. Die US-Regierung übernimmt die Kontrolle über die beiden vom Absturz bedrohten Banken. © ap
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Doch nicht nur Fannie Mae und Freddie Mac geraten ins Straucheln. Banken haben untereinander mit Krediten gehandelt, sie zerstückelt und neu gebündelt - und keine Bank weiß mehr, wie weit die andere schon am Boden liegt. Die Banken beginnen sich wegen der faulen Kredite gegenseitig zu misstrauen. Die Immobilienkrise wird zur Finanzkrise. © dpa
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Zum Misstrauen der Banken trägt die Pleite der viergrößten Investment-Bank der USA , Lehman Brothers, nicht unwesentlich bei. Als die Traditionsbank schon Konkurs angemeldet hat, überweist die deutsche KfW noch 300 Millionen Euro. Die Banken beäugen sich skeptisch - sie wollen nicht in eine ähnliche Falle tappen. © dpa
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Die Finanzkrise schwappt auf die ganze Welt und kommt auch nach Deutschland. Denn auch deutsche Banken - und nicht nur sie - haben faule Kredite aus den USA gekauft. Die Mittelstandsbank IKB, die SachsenLB, die West LB und die Bayern LB geraten in den Sog der Krise. Sie brauchen Finanzspritzen in Milliardenhöhe. © dpa
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Die Finanzkrise wird zur Wirtschaftskrise. Denn auch die Unternehmen bekommen keine Kredite mehr von den Banken und können keine Investitionen mehr tätigen. Nicht nur die Banken sind ohne Kredite aufgeschmissen, auch Unternehmen. Das gilt vor allem für die USA , die wie keine andere Volkswirtschaft vom Milchmann bis zum Staat auf Pump lebt. © dpa
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Die weltweiten Börsen setzen ihre Talfahrt fort. Die Anleger flüchten in den sicheren Hafen der Staatsanleihen und sorgen damit beim Dow Jones für einen absoluten Verlust von fast 800 Punkten – mehr als am 11. September 2001. © dpa
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In den USA ringt man sich zu einem Konjunkturpaket durch: das erste mit 150 Milliarden Dollar, das zweite mit 838 Milliarden Dollar. Das Geld soll dafür verwendet werden, das Vertrauen zwischen den Banken wiederherzustellen und faule Kredite aufzukaufen. Europäische Staaten ziehen nach. Auch Deutschland einigt sich auf ein milliardenschweres Paket. © dpa
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Als erste Branche trifft es die Automobilbranche. Mercedes, Daimler,  VW , Audi, Chrysler, Porsche und Opel sind nur einige krisengebeutelte Unternehmen, die staatliche Milliardenhilfen fordern. An zahlreichen Produktionsstätten werden die Arbeiter in Kurzarbeit geschickt oder es wird ein Produktionsstopp verhängt. Ende April 2009 muss Chrysler sogar Insolvenz anmelden. © dpa
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Abhilfe gegen die Konjunkturschwäche in der deutschen Autoindustrie soll die Abwrackprämie schaffen. Sie schlägt tatsächlich ein wie eine Bombe und wird sogar verlängert. Die enorme Nachfrage lässt die Umsätze der Autobauer steigen. Katerstimmung herrscht nach Ablauf der Prämie: Die Umsätze der Autohändler gehen zurück. © dpa
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Der deutsche Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate steht am Abgrund. Der Auslöser dafür ist die irische Tochter-Bank Depfa gewesen, die wiederum von Lehman Brothers nach unten gezogen wurde. Zum ersten Mal muss der Staat eine private Bank übernehmen. Die Rettung wird mit über 100 Milliarden Euro zur teuersten der deutschen Geschichte. © dpa
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Erstmals seit Beginn der Krise steht mit Island die Zukunft eines ganzen Landes auf dem Spiel. Die drei großen isländischen Banken (Glitnir, Kaupthing und Landsbanki) geraten in Schieflage . Sie haben sich mit einer aggressiven Kreditpolitik im Ausland engagiert – und sich hoch verschuldet. Island übernimmt die vollständige Kontrolle über das Finanzwesen  und steht vor dem Bankrott. Die isländische Krone verliert dramatisch an Wert. Die Regierungskoalition tritt zurück. © dpa
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Strengere Kontrollen und Regeln sollen die internationalen Finanzmärkte aus der Krise holen und vor weiteren Einbrüchen bewahren. Im April 2009 beschließen die G20-Staaten auf dem Weltfinanzgipfel ein 1,1 Billionen Dollar schweres Rettungspaket zugunsten ärmerer Länder. © dpa
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Die Automobilhersteller General Motors ( USA ) und Saab (Schweden) stecken in der Insolvenz. Das belastet auch die deutsche Tochter bzw. Schwester Opel. Die Folge: Das deutsche Unternehmen und der amerikanische Mutterkonzern gehen getrennte Wege - und Opel ist auf der Suche nach einem Investor. © dpa
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Für General Motors bedeutet die Wirtschaftskrise das Aus: Der Automobilhersteller aus den USA stellt einen Insolvenzantrag. Im Juli 2009 ist das Verfahren beendet und GM gründet einen neuen Konzern. © dpa
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In Deutschland fällt der Startschuss für die Bad Banks im Juli 2009. Sie sollen die Banken von ihren Schrottpapieren befreien und sie aus ihren Bilanzen auslagern. © dpa
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Der Handelskonzern Arcandor (früher KarstadtQuelle) muss Insolvenz anmelden. Zuvor haben Karstadt-Mitarbeiter noch für staatliche Bürgschaften protestiert, doch die Bitte um mehrere 100 Millionen Euro Hilfe verläuft ins Leere. © dpa
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Die Bundesländer Bayern und Sachsen bewilligen dem insolventen Versandhaus Quelle einen Kredit in Höhe von 50 Millionen Euro. Ohne das Geld hätte Quelle den Winterkatalog nicht drucken können. Der Katalog ist aber für das Überleben des Unternehmens entscheidend, da er rund die Hälfte des Umsatzes ausmacht. © dpa
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Die Krise erfasst immer mehr deutsche Unternehmen. Luxus-Autobauer Porsche wird in den VW-Konzern integriert, Mitarbeiter der insolventen Warenhauskette Hertie werden gekündigt und der insolvente Porzellanhersteller Rosenthal findet endlich einen Investor, der Standorte und Arbeitsplätze sichert. © dpa
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Im zweiten Quartal 2009 wird ein leichtes Wachstum in Deutschland verzeichnet. Doch vorbei ist die Krise damit noch lange nicht. Der Einzelhandel jammert über Umsatzeinbußen, der Modekonzern Escada meldet Insolvenz an. Auch die Flugpassagierzahlen brechen ein. Für Urlaub haben die wenigsten Deutschen Geld. © dpa
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Der Wettstreit um den Autokonzern Opel geht in die nächste Runde: Erst will GM die Mehrheit an den Zulieferer Magna und die russische Sber-Bank verkaufen, dann will der US-Konzern Opel selbst behalten. GM möchte die Tochter mit eigenen Mitteln sanieren. © dpa
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Die angeschlagene Hypo Real Estate (HRE) wird im Oktober 2009 voll verstaatlicht. Da helfen auch die Proteste ehemaliger Aktionäre nicht. © dpa
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Bei Quelle beginnt im November 2009 der große Ausverkauf: Rund 18 Millionen Artikel werden an den Mann gebracht. Teile des Versandhauses inklusive der Rechte an der Marke Quelle gehen an den Konkurrenten Otto. Tausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. © dpa
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Die Griechenland-Krise bahnt sich allmählich an. Im Dezember 2009 stuft die Rating-Agentur Fitch in London die Kreditwürdigkeit des Mittelmeerstaates herab. Die Agenturen Standard & Poor's und Moody's folgen mit ihren Einschätzungen. © dpa
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Deutschland schließt das Krisenjahr 2009 mit einem staatlichen Defizit in Höhe von 79,3 Milliarden Euro ab. Diese Summer entspricht 3,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. © dpa
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Anfang 2010 steigen die Arbeitslosenzahlen weltweit weiter an. Damit sinkt auch die Kauflaune der Verbraucher, die Einzelhandelszahlen gehen zurück. Gleichzeitig feiert das Konzept der Kurzarbeit in Deutschland und den USA große Erfolge. © dpa
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In Europa leidet besonders Griechenland unter der Wirtschaftskrise. Der Staat steht im Februar 2010 kurz vor einer Pleite. Griechenland bekommt Zeit, um die maroden Staatsfinanzen wieder zu sanieren - unter dem wachsemen Augen von Brüssel. © dpa
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Griechenlands Gewerkschaften rufen im Februar 2010 zum Generalstreik gegen die Sparpläne der Regierung auf. Die Rating-Agentur Standard & Poor's stuft die Kreditwürdigkeit des Staates auf "Ramsch" zurück. Helfen sollen nun auch die anderen EU-Staaten. Im April eskaliert die Krise in Griechenland in brutalen Protesten und Krawallen. Trauriger Höhepunkt: Drei Menschen werden getötet. © dpa
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Das Sparpaket für Griechenland ist im Mai unter Dach und Fach. Für Deutschland bedeutet die Bankenrettung, dass die Staatsverschuldung nominal um 100 Milliarden Euro steigt. EU und IWF bringen ein 750-Milliarden-Paket zur Stützung des Euros auf den Weg. © dpa
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Mitte Mai fällt der Euro zeitweise auf den tiefsten Stand seit vier Jahren. An den Börsen welweit herrscht eine nervöse Stimmung. Heftige Kursschwankungen sind nicht ausgeschlossen. Ein Rekordhoch erlebt dagegen der Goldpreis. Zeitweise kostet eine Feinunze (rund 31 Gramm) an der Londoner Rohstoffbörse 1012,81 Euro - so viel war Gold noch nie wert. © dpa

Die Märkte zeigten sich davon weitgehend unbeeindruckt. Im Vormittagshandel am Freitag lag die Rendite von zehnjährigen griechischen Staatsanleihen mit 7,356 Prozent um 4,25 Prozentpunkte höher als bei Bundesanleihen mit der gleichen Laufzeit - und damit nur knapp unter dem Rekordwert vom Vortag. Am Donnerstag hatte dieser sogenannte Risikoaufschlag (spread) mit mehr als 4,50 Punkten den höchsten Stand seit der Euro-Einführung erreicht.

Schwarzer Donnerstag“, titelte die konservative Athener Zeitung “Kathimerini“ (Freitag). Auch wenn es “noch so schmerzlich“ sein werde, sollte Athen die gemeinsame Hilfe der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds (IWF) beantragen, hieß es.

Ungeachtet hoher Zinsen und Risikoaufschläge will Griechenlands sozialistische Regierung am 13. April Anleihen mit einer Laufzeit von 26 Monaten und 52 Monaten platzieren. Am 20. April solle ein neuer Anlauf mit dreimonatigen Anleihen folgen, berichtete die griechische Presse unter Berufung auf die zuständige Behörde (ODDIH) in Athen. Wie hoch die Beträge sein werden, wurde zunächst nicht bekannt. Nach Berechnungen der Commerzbank müssen die Griechen allein am 20. April Staatsanleihen im Wert von 8,2 Milliarden Euro tilgen.

Spekulanten heizen das Klima zusätzlich an. “Offenbar reichen schon einige negative Schlagzeilen, um die Renditeaufschläge bei den Staatsanleihen weiter auseinander zu treiben“, urteilten die Commerzbank-Experten. Die Sorge von Investoren vor einer Eskalation hatte zuletzt auch an den Devisenmärkten Spuren hinterlassen. Der Kurs des Euro konnte sich erst im späten Donnerstaghandel leicht von seiner rasanten Talfahrt erholen. Am Freitagmorgen hielt er sich knapp unter der Marke von 1,34 US-Dollar.

Die griechische Schuldenkrise und die Aussicht auf langfristig niedrige Zinsen trieben den Goldpreis am Freitag auf ein Euro- Rekordhoch. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) lag bei fast 863 Euro. Das Edelmetall kostete damit so viel wie noch nie. In der für Rohstoffmärkte üblichen Notierung in US-Dollar kletterte der Preis für das gelbe Edelmetall auf 1.156,85 Dollar und damit knapp unter das Jahreshoch von 1.161,50 Dollar, das Mitte Januar erreicht wurde.

Mit einem Staatsdefizit von rund 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im vergangenen Jahr ist Griechenland der größte Schuldensünder unter den 16 Euro-Ländern. Erlaubt sind nach den europäischen Regeln maximal drei Prozent Defizit. Die Regierung von Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat ein drakonisches Sparprogramm eingeleitet, um den Schuldenberg in Höhe von rund 300 Milliarden Euro abzubauen: Die Mehrwertsteuer wird erhöht, Renten werden eingefrorenen, Bezüge von Staatsbediensteten gekürzt.

Nach jüngsten Daten sank das griechische Haushaltsdefizit im ersten Quartal dieses Jahres um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum: von 7,1 Milliarden Euro auf 4,3 Milliarden Euro. Dieser Rückgang kam nach Angaben der Regierung zustande, ohne dass die zuletzt beschlossenen zusätzlichen Sparmaßnahmen bereits voll in Kraft gewesen seien. Das Haushaltsdefizit könne im laufenden Jahr wie geplant auf 8,7 Prozent gesenkt werden.

Ökonomen und Beobachter bezweifeln jedoch, dass die Griechen die Mammutaufgabe aus eigener Kraft werden lösen können. Die den regierenden Sozialisten nahestehende Zeitung “To Vima“ äußerte am Freitag die Meinung, eine Gruppe von zwölf IWF-Sachverständigen, die seit Mittwoch in Athen ist, erörterte bereits mit der Regierung Bedingungen und Höhe möglicher IWF-Kredite.

dpa

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