Großhändler warnt: Lebensmittelpreise steigen weiter

+
Das Logo von Agrarhändler Agravis aufgenommen am Dienstag vor dem Firmensitz in Hannover.

Hannover - Europas zweitgrößter Agrarhändler Agravis stimmt die Verbraucher angesichts weltweit knapper Erntemengen und spekulationsanfälliger Märkte auf steigende Lebensmittelpreise ein.

„Der Verbrauch bleibt höher als die Produktion“, sagte der Manager Jens Ripken am Montag in Hannover. Dass es nicht gelinge, die global verfügbaren Getreidebestände auszuweiten, sei kritisch. Zudem hätten Spekulanten das Agrargeschäft nach wie vor im Griff. Der Chefanalyst der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, forderte daher eine stärkere Regulierung von Hedgefonds: „Wir haben hier Märkte ohne Moral. Die Preise für Nahrung werden schwanken und insgesamt nach oben gehen.“

Lebensmittelmythen - Hätten Sie's gewusst?

Lebensmittelmythen - Hätten Sie's gewusst?

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.