Grünes Licht: K+S darf Düngerhersteller Compo verkaufen

Brüssel/Kassel. Der Salz- und Düngemittelkonzern K+S darf seine Gartendünger-Tochter Compo an den Finanzinvestor Triton verkaufen.

Europas oberste Wettbewerbshüter gaben am Montag in Brüssel grünes Licht für die Übernahme mit der Begründung, es gebe ausreichend Konkurrenten. Compo aus Münster vertreibt Pflanzenpflegemittel, Dünger und Blumenerde für Hobbygärtner, bietet aber auch Profibedarf etwa für die Pflege von Golfplätzen an.

K+S hatte den Unternehmenswert auf 205 Millionen Euro beziffert. Da der Käufer Triton aber auch Verbindlichkeiten übernimmt, sollen rund 150 Millionen Euro nach Kassel fließen. Compo setzte nach früheren Angaben im Geschäftsjahr 2010 gut 402 Millionen Euro um. Das Unternehmen hat weltweit mehr als 1000 Mitarbeiter und gehörte seit dem Jahr 2000 zur K+S-Gruppe. Hinter der Investmentgesellschaft Triton mit Sitz in Jersey stehen laut EU-Kommission institutionelle Anleger, Pensionsfonds, Familien und Stiftungen. (dpa)

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