"Gute Fortschritte": Troika kehrt nach Athen zurück

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Finanzminister Evangelos Venizelos kann auf weitere Unterstützung hoffen.

Athen. Griechenland kann noch einmal verschnaufen: Die Troika wird nach Athen zurückkehren, um zu prüfen, ob das Land vor dem Bankrott gerettet und die nächste Tranche ausgezahlt werden kann.

Die Experten von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) werden Anfang kommender Woche wieder nach Athen zurückkehren. Dies wurde nach einer Telefonkonferenz der sogenannten “Troika“ mit dem griechischen Finanzminister Evangelos Venizelos am Dienstagabend in Brüssel von der EU-Kommission mitgeteilt. Bei den telefonischen Gesprächen der Experten seien “gute Fortschritte“ gemacht worden.

Dennoch: Nach zähen Telefonaten dürfte feststehen, dass es für die Griechen hart wird. Denn ohne weitere Sparmaßnahmen wird sich die Troika kaum bewegen lassen. Das Dauerproblem: Griechenland ist mit seinen Bemühungen, Einnahmen zu generieren, nicht im Plan. Erst vor zwei Tagen beklagte der IWF-Vertreter in Griechenland, dass der Verkauf von Staatsbesitz zu schleppend vorangeht und warnte vor weiteren Versäumnissen. „Das Bild sieht aus wie das Kardiogramm eines Toten: Nichts bewegt sich“, sagte Bob Traa. Würde immer länger gewartet, so seine Sicht, dann würde der Preis für Staatsbeteiligungen weiter sinken.

Von Martina Wewetzer/dpa

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