Göttinger Sartorius AG mit zweistelligen Zuwachsraten – Prognose angehoben

Gute Nachricht für Aktionäre

Blick in die Produktion: Sartorius produziert unter anderem Filter für den Einsatz in der pharmazeutischen Industrie. Foto: dpa

Göttingen. Die Göttinger Sartorius AG, einer der führenden Anbieter von Labor- und Prozesstechnik, hat die ersten neun Monate des Jahres mit zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen.

Das geht aus den am Freitag veröffentlichten Quartalszahlen hervor, auf deren Basis die Unternehmensleitung die Gewinnprognose für 2011 bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr anheben konnte: Für beide Sparten – Biotechnologie und Mechatronik wird nun von einem währungsbereinigten Umsatzwachstum zwischen zehn und elf Prozent (bisher: acht bis zehn Prozent) ausgegangen.

Gute Nachrichten auch für die Aktionäre: Das Ergebnis je Aktie konnte von 1,55 Euro im Vorjahr um 2,23 Euro gesteigert werden. Der Umsatz von Sartorius stieg um 12,2 Prozent auf 541,4 Millionen Euro. Der Gewinn legte ebenfalls zu. So lag das Ergebnis vor Zinsen, und Abschreibungen (Ebita) bei 81,5 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung um 38,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn betrug 38 Mio. Euro (Vorjahr: 26,4 Mio), ein Plus von 43,8 Prozent.

Als maßgeblichen Grund für die positiven Zahlen nennt der Konzern die verbesserten Strukturen im Bereich Mechatronik. Von den Kunden nachgefragt wurden vor allem Einwegprodukte wie Filter und Beutel, Laborinstrumente und industrielle Wägetechnik.

Konzernchef Joachim Kreuzburg zeigte sich zufrieden darüber, dass das Wachstum von beiden Sparten getragen wurden: „Alle Regionen liefern Wachstum und signifikante Gewinnsteigerungen. Insbesondere die Region Asien hat sich hervorragend entwickelt“, sagte er. So sei der Umsatz dort um fast ein Drittel auf 126,6 Mio. Euro gestiegen.

Das Plus in Europa fiel im Vergleich dazu mit 10,8 Prozent bescheidener aus. In Nordamerika waren es 6,6 Prozent. (sob)

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