Gute Übernahmechancen

Immer mehr Schulabgänger entscheiden sich für ein duales Studium, das Hochschule und Ausbildung im Betrieb kombiniert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Studenten sammeln früh Berufserfahrung, die Chancen auf eine Anstellung hinterher sind hoch. Es gibt aber auch Nachteile.

Die . „Im Jahr 2011 gab es rund 930“, sagte der Ausbildungsexperte Martin Isenmann vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von rund 20 Prozent. 2010 gab es rund 153 duale Studiengänge weniger. Während 2011 rund 61 100 Studenten ein duales Studium absolvierten, waren es im Jahr 2010 noch 10 400 junge Menschen weniger.

„Der Trend zum dualen Studium wird vermutlich anhalten“, sagt Isenmann. Den Vorteil der dualen Ausbildung sieht er darin, dass die Studenten mit ihrem Studienabschluss bereits Berufserfahrung im Betrieb gesammelt haben und dort in der Regel verankert sind. „Die Übernahmequote ist sehr hoch.“ Anders als klassische Hochschulabsolventen hätten die Studenten in dualen Studiengängen mit dem Abschluss ihres Studiums im Betrieb schon die erste Karrierestufe erreicht.

Der Nachteil könne die hohe Arbeitsbelastung sein. „Das Programm ist in der Regel sehr straff.“ Wer sich für ein duales Studium entscheide, müsse sich darauf einstellen, kein lockeres Studentenleben zu führen, sondern als Arbeitnehmer in einem Betrieb zu arbeiten. Allerdings verdienten die Studenten von Beginn ihrer Ausbildung an Geld.

Jungen Menschen, die sich für ein duales Studium entscheiden, empfiehlt Isenmann darauf zu achten, dass die Studiengänge akkreditiert sind. „Außerdem sollte man darauf gucken, dass das Studium mit einem anerkannten Abschluss wie Bachelor abschließt und man nicht nur ein Zertifikat bekommt.“ Denn wenn der Abschluss allgemein anerkannt ist, ist es für die Studenten leichter, den Betrieb später einmal zu wechseln. (tmn)

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