Erstes Adventswochende

Händler zufrieden: Weihnachtsgeschäft boomt

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Deutschlands Einzelhändler sind zufrieden mit dem Start in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts.

Berlin - Espressomaschinen, Smartphones und ferngesteuerte Autos: Drei Wochen bleiben noch, um Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Am ersten Adventswochenende waren die Läden in Deutschlands Innenstädten gut gefüllt.

Deutschlands Einzelhändler sind zufrieden mit dem Start in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts. Besonders in den Innenstädten seien die Läden am ersten Adventssamstag gut gefüllt gewesen, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag in Berlin mit. „Die Unternehmen sind optimistisch und rechnen in den kommenden Wochen mit einem guten Jahresendspurt“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Gefragt waren Angaben des HDE zufolge vor allem Schmuck und Uhren. Viele Kunden griffen jedoch auch bei Gutscheinen, Adventskalendern und Dekorationsartikeln zu.

Die zehn unbeliebtesten Weihnachtsgeschenke

Das unbeliebteste Weihnachtsgeschenk: Laut einer Umfrage wollen ganze 54 Prozent der Deutschen keine Krawatte, Tuch oder Schal auf dem Gabentisch sehen. © dpa
Wer hätte das gedacht: Gleich an zweiter Stelle der Umfrage rangiert das Sexspielzeug. 45 Prozent der Befragten wollen kein Vibrator, Dildo oder andere Sexutensilien zu Weihnachten geschenkt bekommen. © dpa
Auch die Haushaltsgeräte kommen bei den Deutschen nicht gut an: 37 Prozent freuen sich viel mehr über andere Geschenke, als die nützlichen Küchenhelfer. © dpa
Insgesamt können 36 Prozent der Befragten zu Weihnachten auf eine Duftkerze verzichten - insbesondere die Männer. © dpa
Mit 21 Prozent rangiert die Schokolade an fünfter Stelle der unbeliebtesten Weihnachtsgeschenke. © dpa
Der Klassiker, das Parfum: 21 Prozent der Deutschen wollen kein duftendes Wässerchen geschenkt bekommen. © dpa
Rund 19 Prozent der Befragten sind keine Leseratten und möchten ungern ein Buch unter ihren Weihnachtsgeschenken vorfinden. © dpa
Ganze 19 Prozent wollen kein Bargeld geschenkt bekommen.  © dpa
Knapp dahinter, auf dem neunten Platz, landet der Gutschein. Etwa 18 Prozent  der Befragten wünschen sich ein anderes Geschenk. © fkn
Zwar nicht mit bei der Umfrage genannt, aber dennoch ein absolutes No-go: Socken oder Strumpfhosen unterm Weihnachtsbaum. © dpa

Die Branche erwartet in den letzten beiden Monaten des Jahres einen Rekordumsatz: Erstmals will der Einzelhandel mit seinen rund 400 000 Unternehmen mehr als 80 Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft umsetzen - ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Weihnachtsgeschäft sorgt in einigen Branchen traditionell für 20 bis 30 Prozent des Jahresumsatzes. Nach Angaben des Handelsverbandes machen etwa Spielwarenhändler im November und Dezember fast ein Drittel, Buchhändler rund ein Viertel ihrer Erlöse.

Ganz oben auf den Wunschzetteln dürften laut HDE in diesem Jahr Kaffee- und Espresso-Maschinen, Digitalkameras, Smartphones, Tablet-PCs und Flachbildschirme stehen. Bei Spielzeugen liegen demnach besonders ferngesteuerte Autos und Hubschrauber, Brettspiele, kabellose Autorennbahnen und Modelleisenbahnen im Trend.

dpa

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