Strauss Innovation stellt Insolvenzantrag

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Laut der Handelskette Strauss Innovation sei ein Insolvenzantrag unvermeidbar gewesen. Foto: Martin Gerten

Langenfeld/Düsseldorf (dpa) - Die Handelskette Strauss Innovation mit rund 1100 Beschäftigten hat beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenz angemeldet.

Das teilte das Unternehmen mit. Nach zwei schwachen Monaten im März und April hätten die Mittel für die Finanzierung der Winter-Kollektion nicht mehr ausgereicht. Deshalb sei ein Insolvenzantrag unvermeidbar gewesen.

Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Düsseldorfer Rechtsanwalt Horst Piepenburg. Er habe am Freitag eine Mitarbeiterversammlung abgehalten und berate mit der Geschäftsführung nun die weiteren Schritte, hieß es in einer Mitteilung.

Strauss Innovation suche eine neue Perspektive, um sich wieder erfolgreich im Markt zu positionieren, erklärte der bisherige Geschäftsführer Hans Peter Döhmen.

Das Unternehmen mit bundesweit 77 Filialen und einem Onlineshop hatte bereits Ende Januar 2014 wegen Zahlungsschwierigkeiten ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beantragt, um die drohende Insolvenz abzuwenden.

Später stieg ein neuer Investor ein. Danach versuchte das Management, mit qualitativ höherwertigen Produkten und einer Neugestaltung der Filialen neue Kunden anzulocken. Dieses Konzept ging aber offenbar nicht auf.

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