Altbaumodernisierung nur mit erfahrenen Fachhandwerkern

Überraschungen im Dachstuhl

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Ein Fall für den Fachmann: Bei der Dachmodernisierung eines Altbaus sind Erfahrung und großer Sachverstand gefragt.

Wenn einer einen Altbau erbt, dann kann er was erleben: In alten Häusern, ob ererbt oder erworben, weht der Hauch der Geschichte.

Was für viele Hausbesitzer auf der einen Seite interessant ist, wird spätestens im Rahmen einer Modernisierung oft zu einer echten Herausforderung für Hausherr und Handwerker. Denn bei der energetischen Modernisierung eines historischen Fachwerkhauses etwa können unterm Dachstuhl echte Überraschungen lauern.

Dämmung muss zur Bausubstanz passen

Zimmermeister kennen die Besonderheiten alter Gebäudekonstruktionen und finden daher Lösungen, die zum Bauwerk passen. In vielen Fällen bieten bei der Dämmung eines alten Dachstuhls sogenannte Aufsparrendämmungen die beste Lösung. Oberhalb der Dachsparren angebracht, bilden sie eine lückenlose Abdichtung der Dachflächen nach oben. Besonderer Wert muss auf die Abdichtung mit einer luftdichten Ebene gelegt werden, damit es nicht zu Feuchteschäden und Lüftungswärmeverlusten kommen kann. Gerade im Altbau gehört diese Aufgabe in die Hände eines kompetenten Zimmermeisters, da bei der Ausführung Erfahrung mit alten Materialien und Bauformen sowie große Sorgfalt gefragt sind.

Schrittweise vorgehen, um Wetterschäden auszuschließen

Da die Sanierung eines alten Dachs in der Regel etwas Zeit kostet, rät der Handwerker je nach geografischer Lage und Wettersituation zu einem schrittweisen Vorgehen. Dabei wird immer nur ein Teil des Dachs abgedeckt und bearbeitet, damit es bei Regenfällen nicht zu Schäden kommt. Denn feuchte Dämmstoffe führen zu Wärmeverlusten und eingeschlossene Feuchtigkeit kann zu Bauschäden führen. Unter www.zimmermeister-modernisieren.de gibt es mehr Informationen zur Sanierung und zum Ausbau älterer Häuser sowie illustrierte Bautagebücher zu typischen Modernisierungsprojekten.

Die größten Energiesünder im Altbau

Unsanierte Altbauten verbrauchen deutlich mehr Energie als Neubauten. Die größten Sünder sind die Außenwände mit den Fenstern, die für rund 40 bis 50 Prozent der Energieverluste verantwortlich sind. Rund 25 Prozent entweichen über das Dach und die oberste Geschossdecke. Über Keller und Erdreich verschwinden etwa zehn Prozent der Wärmeenergie aus dem Haus. Der Rest von etwa 15 Prozent ist auf ineffiziente Heizsysteme zurückzuführen. Wer dauerhaft sparen möchte, investiert daher in Dach, Fenster und Fassadendämmung. Unter www.zimmermeister-modernisieren.de gibt es mehr Informationen. (djd/pt)

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