Handwerker sind fit für den Notfall

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Handwerker werden zum Ersthelfern: Kreishandwerkerschaft-Geschäftsführer Kai Bremmer (Mitte) und Stefan Nolte vom DRK (Rechts) mit Teilnehmern der Kurse.

Über 150 Handwerksbetriebe aus dem Landkreis haben sich an den Grund- und Auffrischungskursen der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg zur Ersthelfer-Ausbildung beteiligt. Referent war Stefan Nolte vom Deutschen Roten Kreuz.

Betriebsinhaber sind nach dem Arbeitsschutzgesetz und der „Berufsgenossenschaftlichen Vorschrift für Sicherheit und Arbeit bei der Gesundheit“ verpflichtet, Ersthelfer auszubilden und zu beschäftigen. Unternehmen mit bis zu 20 anwesenden Beschäftigten müssen einen Ersthelfer im Dienst haben. Für Betriebe mit mehr als 20 anwesenden Beschäftigten sind zehn Prozent von ihnen als Ersthelfer vorgeschrieben.

Der Geschäftsführer der Handwerksorganisation, Kai Bremmer, betonte die Bedeutung der Kurse: „In deutschen Gewerbebetrieben kommt es im Durchschnitt zu zwei Unfällen pro Minute. Daher ist es für unsere Innungsfachbetriebe notwendig, ihr Personal auf den Notfall vorzubereiten.“

Gebraucht werden die Notfallretter nicht nur für Arbeitsunfälle. Auch plötzlich auftretende Krankheiten wie Kreislaufversagen, Zuckerschocks oder Herzinfarkte erfordern schnelles Eingreifen. Ersthelfer müssen nicht nur in Grundkursen geschult werden, sondern ihre Fähigkeiten alle zwei Jahre in einem Auffrischungskurs nachweisen. Daher umfasste das Kursangebot der Kreishandwerkerschaft beide Kursarten.

Geschäftsführer Kai Bremmer zog ein positives Fazit: „Die Zahl von über 150 teilnehmenden Unternehmen spricht für die Verantwortungsbereitschaft der Betriebe gegenüber ihren Mitarbeitern.“ (nh/akl)

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