Aufträge leichter vergeben

Die Stimmung im Waldeck-Frankenberger Handwerk mit seinen 2000 Betrieben und 12 500 Beschäftigten ist nach Angaben der Kreishandwerkerschaft ungebrochen gut.

Vor allem die bis Ende 2011 befristete Anhebung der Vergabefreigrenzen für freie und beschränkte Ausschreibungen habe nach Angaben von Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel maßgeblich dazu beigetragen, dass es für die heimischen Handwerksbetriebe weiter bergauf gehe.

Wichtiges Signal

Göbel spricht sich deshalb dafür aus, die Regelung auch über das Jahr 2011 hinaus fortzuführen: „Wir haben gute Erfahrungen mit den erhöhten Freigrenzen bei der Umsetzung der Konjunkturprogramme gemacht. Diese vom Land Hessen auf den Weg gebrachte Maßnahme war ein richtiges und wichtiges Signal an die kleinen und mittleren Unternehmen des Handwerks.“

Aufgrund der Vergabefreigrenzen können öffentliche Aufträge in Hessen bis zu 100 000 Euro je Fach ohne formelles Vergabeverfahren vergeben werden.

Beschränkte Ausschreibungen sind bei Bauleistungen bis zu einer Auftragshöhe von einer Million Euro möglich.

Zukunftssicherung

Laut Karl-Heinz Göbel sind Investitionen in Infrastruktur und Bildung ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung des Standorts Waldeck-Frankenberg: „Durch das Engagement der Politik bleiben die Aufträge in der Region, das regionale Handwerk profitiert und wir können uns so gestärkt dem Wettbewerb stellen.“

Arbeitsplätze erhalten

Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Gerhard Brühl, verwies darauf, dass durch die Erhöhung der Vergabefreigrenzen Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Betrieben erhalten geblieben und neue geschaffen worden sind. Brühl: „Hier hat die Politik ein Stück gelebte Mittelstandsförderung geschaffen.“ (nh/emr)

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