Gut ausbildeter Nachwuchs sichert die Zukunft der Betriebe

Freisprechungsfeier bei der Kfz Innung Kassel

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Die Besten: Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Obermeister Georg Wolf und Lehrlingswart Christian Vogelei (hinten, von rechts) mit dem Prüfungsbesten Martin Ullrich sowie dem Zweit- und Drittplatzierten Konrad Vogt und Steffen Weber.

„Nur mit gut ausgebildeten jungen Leuten kann die Zukunft des Handwerks gestaltet und weiterentwickelt werden“. Darin waren sich die Teilnehmer der Freisprechungsfeier der Innung des Kraftfahrzeug-Gewerbes einig.

63 junge Gesellen und eine junge Gesellin des Kfz-Handwerks erhielten jetzt im Rahmen einer Feierstunde im Bürgerhaus Bergshausen die begehrten Gesellenbriefe und ihre Prüfungszeugnisse. Überreicht wurden sie vom Obermeister der Kfz-Innung, Georg Wolf, und dem Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke. Gleichzeitig händigten die Fachlehrer ihren Schülern das Abschlusszeugnis aus.

Ein kleines Präsent und eine gesonderte Ehrung bekamen die drei Jahrgangsbesten. Die beste Leistung in Theorie und Praxis zeigte Martin Ullrich (Witzenhausen), gefolgt von Konrad Vogt (Baunatal) und Steffen Weber (Hess. Lichtenau).

In einer Rede wandte sich Obermeister Georg Wolf noch einmal an die frisch gebackenen Gesellen: „Zunächst einmal: Genießen Sie diesen Erfolg! Seien Sie stolz! Verschnaufen Sie einen Augenblick und feiern Sie tüchtig. Und vergessen Sie ja nicht, denen zu danken, die Sie unterstützt haben: den Eltern und Großeltern, den Ausbilder und den Kollegen in Ihrem Betrieb und den Ausbildern in den überbetrieblichen Ausbildungsstätten.“ Der Tag der Freisprechung solle als Aufbruch empfunden werden, der viele Chancen schenkt. „Vielleicht wird der bzw. die eine oder andere von Ihnen auch selbst einmal junge Leute ausbilden“.

Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke wies darauf hin, dass der Kfz-Mechatroniker nach wie vor der beliebteste Ausbildungsberuf im Handwerk sei. „Die Faszination Auto scheint ungebrochen, trotz des sich teilweise verändernden Bewusstseins der jungen Generation, wenn es um die Gestaltung ihrer individuellen Mobilität geht“. Allerdings sei der demografische Wandel nicht aufzuhalten. Sinkende Schülerzahlen an Haupt- und Realschulen verkleinerten die Gruppe junger Menschen, um die sich viele Handwerksbranchen bemühten. „Auch wenn die Berufsbilder in der Kfz-Branche attraktiv sind, wir als Innung und die einzelnen Betriebe müssen in Zukunft noch mehr Überzeugungsarbeit leisten, damit wir weiterhin die geeigneten Nachwuchskräfte bekommen“, ergänzte Georg Wolf. (nh)

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