Ausbildung zum Buchbinder

Gegenwärtig wird der Beruf Buchbinder in Deutschland in drei Fachrichtungen ausgebildet: Buchfertigung, Druckweiterverarbeitung sowie Einzel- und Sonderfertigung.

Nach der erfolgreichen Gesellenprüfung kann neben einer möglichen Meisterausbildung unter anderem auch eine Weiterbildungsmaßnahme im Bereich Restaurierungsarbeiten folgen. Buchbinder/innen, die sich in Gestaltung professionell weiterqualifizieren wollen, können sich zum „Gestalter/in im Handwerk“ weiterbilden.

Im Laufe der letzten Jahre ist die Zahl der aktiven Buchbinder stark zurückgegangen. Von 1999 bis 2005 beispielsweise sank die Gesamtzahl um 25 Prozent, von ungefähr 32000 auf 24000 Beschäftigte. Die Zahl der Auszubildenden dagegen schwankt von Jahr zu Jahr nur in geringem Ausmaß. Die Anzahl der Bewerber deckt sich dabei mehr oder weniger mit der der Ausbildungsstellen. Deutschlandweit sind etwa 1400 Lehrlinge (1.-3. Lehrjahr) in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse bei den Handwerkskammern eingetragen, davon 105 Lehrlinge in Niedersachsen.

Gegenwärtig gibt es noch etwa 1200 Handwerksbetriebe in Deutschland.

Der Buchbinder-Innung Göttingen gehören aktuell sieben Betriebe an. (Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen)

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