Die gute Stube und knuspriges Brot

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Gehäkelte Decken, alter Plattenspieler: So sahen Wohnstuben früher aus, ausgestellt auf dem Festplatz in Dankelshausen.

Mit einem Schaber sticht der 72-jährige ehemalige Bäckermeister in Dankelshausen große Klumpen aus einem gewaltigen Sauerteig.

Auf der altmodischen Waage kontrolliert der Adelebser das Gewicht des Klumpens. Mal nimmt er ein Stück Teig weg, ab und zu tut er ein Stück dazu, meistens aber passt es genau. Gekonnt formt er dann ein Brot daraus, legt es zu den anderen auf ein Backblech.

Und als das dann wenig später voll ist, schiebt er es in den alten, mit brennendem Holz auf 250 Grad vorgeheizten Feldofen, den er sich von den Treckerfreunden aus Imbsen geliehen hat.

Viktor Burzinski ist einer von zahlreichen Akteuren, die anlässlich des 700. Dankelhäuser Geburtstages bei dessen Heimatfest ihr Handwerk präsentierten.

Mit dabei waren unter anderem eine Korbflechterin, ein Mollenhauer, ein Polsterer sowie der Sensenclub aus Mielenhausen. Dessen Mitglieder demonstrierten, wie eine stumpfe Sense durch Dengeln und anschließenden Schärfen wieder funktionstüchtig gemacht wird.

Zu sehen gab es aber noch viel mehr: Neben den Heimatstuben, die in Zelten untergebracht waren, zogen historische Landmaschinen, eine alte Handdruckspritze der Feuerwehr Volkmarshausen (Baujahr 1875) sowie zahlreiche Stände mit Handarbeit und Kunstgewerbe die Besucher an. (per)

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