Sie beherrschen ihr Handwerk

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Sie durften sich freuen: Die frisch gebackenen Junggesellinnen und Junggesellen nach ihrer Freisprechung.

„Wir sind Handwerker – wir können das.“ Mit diesem Werbespruch, der auf ihren blauen T-Shirts zu lesen war, traten am Dienstagabend 68 Junggesellinnen und Junggesellen nach ihrer Freisprechung im Witzenhäuser Bürgerhaus zum gemeinsamen Foto vor die Kamera.

Dass sie ihr Handwerk tatsächlich beherrschen, das haben sie alle mit der bestandenen Gesellenprüfung gezeigt.

„Mit der Übergabe der Gesellenbriefe endet für Sie der Lebensabschnitt Lehrzeit. Nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der mit noch mehr Verantwortung und Sorgfaltspflicht behaftet ist“, betonte Kreishandwerksmeister Klaus Funke. Auch wenn es an diesem Tag allen Grund zur Freude und zum Feiern gebe, gelte es schon jetzt, den Blick weiter nach vorne zu werfen. „Ich rate allen jungen Gesellinnen und Gesellen, sich stets weiterzubilden und den erlernten Beruf zu perfektionieren.“ Es gelte, dem Kunden stets ein Hand-Werk abzuliefern, das auch wirklich dem eines Fachmannes entspreche und das sich deutlich von dem eines Laien unterscheidet. „Wenn Sie diesen Rat befolgen, haben Sie Freude an Ihrer Leistung und der Kunde ist begeistert von Ihrem erschaffenen Werk“, so der Kreishandwerksmeister.

„Das Handwerk bildet nach wie vor das Rückgrat der Wirtschaft“, betonte Landrat Stefan Reuß, der ebenso wie Witzenhausens Bürgermeisterin Angela Fischer und Handwerkskammer-Vizepräsident Dieter Hahn den Freigesprochenen gratulierte. „Für Sie alle ist es jetzt wichtig, von all den sich bietenden Chancen Gebrauch zu machen“, ermunterte Reuß die Gesellen, „künftig auch Wertschöpfung in der Region“ zu schaffen.

Den feierlichen Höhepunkt der Veranstaltung bildete neben der eigentlichen Freisprechung durch Kreishandwerksmeister Funke die Ehrung der vier Innungsbesten. Mit Präsenten förmlich überhäuft wurden die Witzenhäuserin Amy Watson (Zimmerer), der Ringgau-Röhrdaer Jannik Munk (Maurer), der Schimberg-Ershäuser Martin Rüster (Beton- und Stahlbetonbauer) sowie der Germeröder Lars Rohmund (Elektroniker). (per)

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