Berufsbildungswerk Korbach bietet Nachhilfe für Lehrlinge

20 von 21 Lehrlingen haben die Prüfungen bestanden, 19 haben anschließend eine feste Beschäftigung gefunden und einer befindet sich in Probezeit – diese positive Jahresbilanz des Programms „Ausbildungsbegleitende Hilfen“ ziehen Kreishandwerkerschaft und Agentur für Arbeit.

Sie bieten jungen Leuten Unterstützung, die sich in einer betrieblichen Ausbildung befinden und Schwierigkeiten mit dem Lernen des Berufsschulstoffes haben.

„Ziel des Programmes ist zu verhindern, dass die Ausbildung abgebrochen wird“, erlärt Ursula Müller vom Berufsbildungswerk des Handwerks. Die jungen Leute erhalten einmal in der Woche nach der regulären Arbeitszeit drei Schulstunden Nachhilfeunterricht.

Dabei wird der Stoff aus der Berufsschule nachbereitet, gezielt für Klassenarbeiten, die Zwischenprüfung oder die Gesellenprüfung gelernt und vorbereitet, erklärt Projektleiter Hans-Peter Marks. Der Schwerpunkt des Zusatzunterrichts liege im fachtheoretischen Bereich. Man biete aber auch Hilfe bei Prüfungsangst an und gerade in den Bereichen Anlagenbau, Metall- und Kfz-Gewerbe praktische Zusatzausbildung. Der Unterricht findet in Kleingruppen von fünf bis sechs Schülern statt. Dadurch sei es möglich, individuell auf die Bedürfnisse der jungen Leute anzugehen.

Die Teilnahme ist sowohl für die Auszubildenden, als auch für deren Ausbildungsbetriebe kostenlos. Denn das Programm wird von der Agentur für Arbeit gefördert. Katrin Normann, Teamleiterin Berufsberatung bei der Arbeitsagentur Korbach, appelliert an die Verantwortlichen in den Ausbildungsbetrieben, bei Probleme in der Lehre rechtzeitig einzugreifen. Denn dann könne man mit großer Wahrscheinlichkeit verhindern, dass der Lehrling seine Ausbildung abbricht.

Das Programm Ausbildungsbegeleitende Hilfen, das es seit 1992 gibt, ist nicht nur für den gewerblich-technischen Bereich möglich, sondern auch für Ausbildungsberufe im kaufmännischen und hauswirtschaftlichen Bereich sowie für Gesundheitsberufe. Momentan sind Plätze frei. (Ingo Happel-Emrich)

Kontakt: Kreishandwerkerschaft, Hans-Peter Marks, 05631/9535181, marks@khkb.de

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