Biegen statt brechen

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Vorführung im Holzbiegen: Jürgen Hoffmann (vorn links) und Heinrich Dippel (rechts im Bild) zeigten den Besuchern ihr Handwerk.

Hunderte von Besuchern schauten am Wochenende einem Handwerk zu, das in Frankenberg wie kaum an einem anderen Standort auf der Welt so beherrscht wird: dem Biegen von Holz für die Herstellung von Stuhl- und Tischmöbeln.

Beim Tag der offenen Tür der Frankenberger Firma Thonet machten sich die Besucher aus ganz Deutschland ein Bild von den technischen Neuerungen und dem neuen Produktionsablauf im ehemaligen Werk 2, das erst vor einigen Tagen nach einer Restrukturierung des Produktionsstandortes seine Arbeit aufgenommen hatte.

Werkführungen, der Besuch des Showrooms und des Thonet-Museums sorgten für reichlich Informationen über neue und alte Verfahren der Möbelproduktion, die in Frankenberg eine lange Tradition hat.

Erläuterungen über die Herstellung der berühmten Bugholzmöbel, die innovativen Stahlrohrmöbel und das gesamte Angebot der Thonet-Möbelkollektion machten den Besuch in den Werks- und Ausstellungshallen zu einem kurzweiligen Vergnügen. Dazu hatten die Veranstalter noch eine Menge Schnäppchen auf Lager. Poppige Einzelstücke, Sitzgruppen und funktionelle Tische für den Berufs- und Wohnbedarf sowie klassische Kaffeehausstühle luden nicht nur zum kurzfristigen Verweilen, sondern auch zum Mitnehmen ein.

Möbel, die sonst in Hotels, Restaurants und Bars in aller Welt ihren Platz gefunden haben, konnten an diesem Wochenende auch fürs heimische Wohnzimmer im Factory Outlet gekauft werden. Ein Gewinnspiel mit wertvollen Preisen sowie Kaffee und Kuchen im Außenbereich sorgten zudem für beste Unterhaltung zwischen Produktions- und Ausstellungsflächen. (oc)

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