Burg Hessenstein bildetet Kulisse zum Lernen und bot fachliche Anregungen

Fit für die Gesellenprüfung

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Angehende Dachdecker: Die Teilnehmer zusammen mit Fachlehrer Peter Trietsch (zweiter von links) auf der Jugendburg Hessenstein.

Die Lehrlinge des dritten Ausbildungsjahres der Dachdecker-Innung Waldeck-Frankenberg haben auf der Jugendburg Hessenstein ein Seminar mit dem Titel „Sicher in die Gesellenprüfung“ absolviert, um sich optimal auf ihre anstehende Gesellenprüfung vorzubereiten.

Die jungen Handwerker konnten mit Unterstützung ihres Berufsschullehrers, Peter Trietsch, vorhandenes Wissen überprüfen, Wissenslücken entdecken und Unterlagen für die Endphase ihrer Ausbildung zusammenstellen. Zu den Inhalten des Seminars gehörten nicht nur Baustoffkenntnisse und Dacheinteilungen, sondern auch Methodentraining und Teamschulungen. Dabei spielte selbstorganisiertes Lernen eine besondere Rolle, erklärte Trietsch. „Jeder Auszubildende lernt hier nach seinen Bedürfnissen, die Lerninhalte wurden nach Interesse und Lernbedarf der Teilnehmer festgelegt.“ Diese Bedeutung unterstrich auch der Obermeister der Dachdecker-Innung Waldeck-Frankenberg, Karl-Werner Demmer. „Die Kenntnis über das richtige Lernen wird unserem Fachkräftenachwuchs noch oft dienlich sein.“ Die Gesellenprüfung werde nicht die letzte Prüfung sein, der sich die jungen Dachdecker in ihrem Leben unterziehen müssen. Vorbereitung

Während des Seminars wurde Wert auf partnerschaftliches, Lernen gelegt. Nach Ansicht der teilnehmenden Jugendlichen bot das Seminar die ideale Gelegenheit zur Prüfungsvorbereitung. Vor allem die Jugendburg Hessenstein als Tagungsort hatte es ihnen angetan. Die Jugendburg bot viele Gelegenheiten, den Kopf frei zu kriegen. Bei Tischtennis oder Tischfußball konnte entspannt werden. Die alten Gebäude gaben fachliche Anregungen für den Beruf. Den Abschluss bildete ein Besuch des Nationalparkzentrums. (nh/sur)

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