Chancen für die Jugend

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Auszubildende: Yvonne Netzel (Mitte) lässt sich von Geschäftsführer Markus Schmand den Einsatz eines Keilriemens in einer Spezialanlage erklären. Die 22-Jährige fand über die Kampagne dual regional eine Ausbildungsstelle in dem Volkmarser Unternehmen. Rechts im Bild die in der Firma für die Ausbildung verantwortliche Mitarbeiterin Rosi Sölbrandt.

Über das Jobstarter-Projekt dual regional fand Yvonne Netzel aus Hofgeismar bei der Volkmarser Firma Schmand Haustechnik einen Ausbildungsplatz zur Bürokauffrau. „Es ist gut, dass ich so eigenverantwortlich arbeiten darf“, sagt die 22-Jährige. Seit September 2010 absolviert sie ihre Ausbildung.

Das Projekt-Team von dual regional ist angesiedelt bei der Kreishandwerkerschaft in Korbach und gehört zum Berufsförderungswerk des Handwerks. Das Projekt besteht seit 2008 und ist sowohl für junge Leute, als auch für Arbeitgeber eine wichtige Institution in allen Fragen rund um die Ausbildung. Dabei berät das Team von dual regional junge Leute bei Berufswahl, Bewerbung oder Vorstellungsgespräch und hält Informationen über freie Lehrstellen bereit. Für Betriebe suchen die engagierten Berater geeignete Auszubildende und machen sich in den Firmen um die Schaffung oder Wiederbesetzung von Ausbildungsplätzen stark.

Sich selbst einbringen

Beim Volkmarser Unternehmer Markus Schmand vom gleichnamigen Haustechnik-Unternehmen lief Ingrid Bekeredjian von dual regional offene Türen ein. Der Geschäftsführer des Unternehmens vertritt die Devise: „Die Jugend muss Chancen bekommen.“ Sein Betrieb bildet seit Jahren aus – aus sozialer Verantwortung ebenso wie aus Eigennutz. „Man kann nicht den perfekten Gesellen fordern, wenn man selbst nicht ausbildet“, sagte Schmand.

Um jungen Leuten einen Einblick in sein Unternehmen und die verschiedenen Berufssparten zu geben, bietet Markus Schmand auch in Kooperation mit dual regional Praktika an. Darüber fand Yvonne Netzel ihren Weg in den Haustechnik-Betrieb, der sich seit einigen Jahren auf Spezialanlagenbau konzentriert. Weil es der 22-Jährigen in der Firma auf Anhieb gut gefiel und auch der Geschäftsführer von der jungen Frau aus Hofgeismar beeindruckt war, ging das Praktikum nahtlos in ein Ausbildungsverhältnis über.

Yvonne Netzel fühlt sich in dem Volkmarser Traditionsbetrieb wohl. Als positiv empfindet die 22-Jährige nicht nur, dass „jeden Tag etwas anderes passiert und der Beruf damit sehr abwechslungsreich ist“, sondern vor allem auch, dass sie sehr eigenverantwortlich arbeiten kann. Das nämlich ist für Geschäftsführer Schmand besonders wichtig, bedeute es doch, selbstständige und motivierte Mitarbeiter zu haben. Er wolle „Freiräume bieten und auch haben“, sagte Schmand. Dieses Konzept geht in Volkmarsen auf, wie Schmand bekräftigt: Die Mitarbeiter fänden aus eigenen Stücken Lösungen für Probleme.

Die Firma Schmand Haustechnik besteht seit 1918. Was als Klempnerbetrieb begann, ist nach einem Neubau und der Umfirmierung in die Schmand Haustechnik GmbH & Co. KG im Jahr 2004 heute kein klassischer Installationsbetrieb mehr.

Guten Markt aufgebaut

In enger Zusammenarbeit mit Planungsbüros entstand beispielsweise eine Bücherwaschanlage für Bibliotheken. Mit diesen und anderen Anlagen „haben wir uns einen ganz guten Markt aufgebaut“, sagt Schmand nicht ohne Stolz. (nh/eds)

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