Die coolsten Handwerker des Sommers

Damit die Lust auf sommerliche Wärme nicht zur Last wird, brauchen auch die größten Sonnenanbeter gelegentlich eine Abkühlung. Zahlreiche Handwerker stellen sicher, dass wir auch bei Spitzentemperaturen stets einen kühlen Kopf bewahren können.

Die schmackhafteste Antwort auf einen hitzigen Sommer ist Speiseeis. Ganze 107 Millionen Liter gewerblich hergestelltes Eis verzehrten die Deutschen allein im Jahr 2011. In der Waffel, am Stiel oder aus dem Becher – in über 3000 Betrieben garantieren handwerkliche Speiseeishersteller mit ihrem Können, dass im Sommer jeder auf seinen Geschmack kommt. Von klassischen Eissorten wie Vanille und Schokolade bis zu exotischen Kreationen wie Rhabarbersorbet mit Campari oder Cremino, der Eissorte des Jahres, liefern handwerkliche Eishersteller höchsten Genuss. Bei den Kleinen besonders gern gesehen: Spaghetti-Eis. 1969 in der handwerklichen Eismanufaktur Fontanella in Mannheim erfunden, hat die süße Leckerei es eiskalt mit Pinocchio-Becher und Co. aufgenommen.

Umweltfreundliche Schattenspender

Wer eine kalorienärmere Abkühlung sucht, ist zum Beispiel bei den Rollladen- und Sonnenschutztechnikern richtig. „Moderne Sonnenschutzsysteme sind nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich“, erklärt Christoph Silber-Bonz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Rollladen + Sonnenschutz. „Markisen oder Jalousien kühlen im Sommer und halten im Winter die Wärme drinnen. Dementsprechend wenig Energie wird somit verbraucht. Allein dadurch könnten europaweit bis zu 111 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr eingespart werden.“

Eine ausgezeichnete Abkühlung

Diejenigen, die sich an heißen Sommertagen nach etwas mehr als kühlem Schatten sehnen, bekommen von Kälteanlagenbauern Abkühlung per Knopfdruck. Etwa von Athoka aus dem nordrhein-westfälischen Herten, die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) bereits mit dem deutschen Kältepreis ausgezeichnet wurden. Neben angenehmen Temperaturen spielt Energieeffizienz bei Athoka eine wichtige Rolle. Auch bei der eigenen Firmenzentrale, die als Netto-Null-Energiegebäude konzipiert ist, also genauso viel Energie gewinnt, wie sie verbraucht. Photovoltaik-Anlagen, Luft-Wasser-Wärmepumpen und mo-derne Klimaanlagen temperieren das Gebäude ganzjährig angenehm und individuell. Wollen die Mitarbeiter trotzdem ins Schwitzen kommen, können sie sich dem firmeneigenen Rennrad-Team anschließen, das vor allem in den Sommermonaten gemeinsam trainiert.

Eine frische Überraschung

Sportlich geht es auch in Heilbronn zu. Für die Teilnehmer des beliebten Trollinger-Marathons hält die SHK-Innung Heilbronn-Hohenlohe eine besondere Erfrischung bereit. Gemeinsam mit angehenden Anlagemechanikern für Sanitär, Heizung und Klimatechnik der nahegelegenen Berufsfachschule entwickelte sie mobile Duschen aus Edelstahl, die während des Marathons an der Strecke stehen. „Die größte Herausforderung war es, die Duschen so stabil zu bauen, dass sie nicht durch Wind oder sonstige Einwirkungen umfallen und trotzdem transportabel und einigermaßen leicht bleiben“, sagt Horst Fischer, Obermeister der Innung. Gemeinsam mit den Handwerksschülern meisterte er diese Herausforderung, die natürlich auch bei den Sportlern gut ankommt.

Mit frischen Ideen und fundiertem Know-how ermöglichen Speiseeishersteller, Sonnenschutzmechatroniker, Anlagenmechaniker, Kälteanlagenbauer, Elektroniker und viele weitere Handwerker jederzeit eine Auszeit von der Hitze. Da kann der Sommer kommen – und gerne auch ein biss-chen länger bleiben. (www.handwerk.de)

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