Elektroausstattung sollte in der Bau- und Leistungsbeschreibung definiert sein

Komfort sucht Anschluss

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Vom Lichtauslass bis zum Rollladenantrieb: Immer mehr elektrische Geräte und Funktionen im Haus suchen Anschluss.

Küchenhelfer und PC, TV-Anlage und Handy, indirekte Beleuchtungen und Rollladenantriebe: Immer mehr Geräte und Funktionen im Haus suchen Anschluss ans Stromnetz.

Wer sichergehen möchte, dass er heute und in Zukunft nicht auf störende und unfallträchtige Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosenleisten angewiesen ist, sollte im Rahmen eines Neubaus oder einer umfassenden Modernisierung seinen künftigen Bedarf mit Hilfe eines Elektrohandwerkers realistisch planen. Dabei kann man sich an den Ausstattungsklassen nach RAL orientieren und den eigenen Bedarf grob abschätzen. Wer seinen Bedarf genauer kennt, kann beispielsweise Steckdosen und Stromauslässe auch Raum für Raum exakt durchplanen.

Verschiedene Ausstattungsklassen

Welche und wie viele Geräte und Funktionen sollen wo betrieben werden? Gibt es Nutzungsänderungen, die schon heute zu bedenken sind, wenn etwa ein Kinderzimmer später zum Arbeitszimmer werden soll? Solche und ähnliche Fragen gilt es in diesem Zusammenhang frühzeitig zu bedenken. Eine gute Hilfestellung gibt dazu ein aktuelles Ratgeberblatt der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), das unter www.bsb-ev.de kostenlos heruntergeladen werden kann. Dort gibt es auch Tipps zu den verschiedenen Ausstattungsklassen, wie sie etwa die Initiative Elektro+ empfiehlt.

Ausstattung vertraglich genau festlegen

Der BSB rät, bereits in der Bau- und Leistungsbeschreibung darauf zu achten, dass die Elektroausstattung detailliert beschrieben und festgelegt ist, denn nur was drinsteht kann der Bauherr auch fordern. Als absolutes Mindestmaß sollte die Mindestausstattung nach DIN erfüllt sein, die den heutigen Anforderungen nach Expertenmeinung aber schon nicht mehr gerecht wird. Sinnvoller ist in der Regel die Vereinbarung höherer Ausstattungswerte nach RAL. Laut BSB liegen die Kosten für deutlich bessere Ausstattungswerte nicht wesentlich über einer Standardinstallation, sie bewegen sich je nach gewünschtem Standard bei drei bis sechs Prozent der Baukosten für ein Eigenheim. (djd/pt)

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