Der Erfolg hat mehrere Väter

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Hoch im Kurs: In der Fachwerkregion Nordhessen sind Zimmerer gefragt. 17 Zimmerlehrlinge aus Nordhessen sind in Melsungen freigesprochen worden.

Zum fünften Mal veranstalteten die Zimmerer-Innungen, Kassel, Werra-Meißner und Schwalm-Eder eine gemeinsame Gesellenfreisprechungsfeier. In der Stadthalle in Melsungen erhielten 17 junge Zimmerer aus Nordhessen ihren Gesellenbrief überreicht. Unter ihnen auch zwei Zimmerergesellinnen.

Im Namen der drei nordhessischen Zimmerer-Innungen gratulierte Klaus Kühlborn, Obermeister der Zimmerer-Innung Schwalm-Eder, den jungen Gesellinnen und Gesellen zu ihrer Leistung. Kühlborn sprach von einem tollen persönlichen Erfolg, der mehrere Väter habe. Neben der eigenen guten Leistung sei der Ausbildungsbetrieb, die Berufsschule und oft auch das Elternhaus fördernd. Kühlborn forderte die Junggesellen auf, weiter zu lernen und sich den neuen Herausforderungen zu stellen. „Lernen ist wie schwimmen gegen den Strom, wer aufhört der treibt zurück“, appellierte er an die Eigeninitiative der Gesellen.

Als Festredner würdigte der Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, Frank-Martin Neupärtl, die Ausbildungsleistung der Betriebe und der Prüflinge. „Die regionale Politik hat ein Interesse an Vielfalt, Flexibilität und handwerklichem Können“, sagte er. Das Zimmerer-Handwerk sei ein gutes Beispiel wie diese Eigenschaften erfolgreich miteinander in Einklang gebracht werden können. Besonders in der Fachwerkregion Nordhessen stehe das Zimmerer-Handwerk hoch im Kurs.

Für Auftraggeber bei Neubauten und der Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden sei das Zimmerer-Handwerk ein guter und verlässlicher Partner. Neupärtl hob die gute Zusammenarbeit zwischen Kommunen und dem örtlichen Handwerk hervor. Mit Blick auf die Sanierung der nordhessischen Altstadtkerne sei diese Zusammenarbeit auch kulturfördernd. Karl-Heinz Gräser, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Schwalm-Eder lobte die Zimmerergesellen für ihre Zielstrebigkeit und ihr Durchhaltevermögen. (red/kme)

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