Uni-Ehre für die Ahle Wurscht

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Kult in Nordhessen: Die Ahle Wurscht.

Zu britischen Hochschulehren ist jetzt die nordhessische Wurst gekommen. Die Ahle Wurscht war Thema bei einer Fein-schmeckertagung an der Universität von Oxford in England. Die Ahle Wurscht ist eine der wenigen Wurstsorten, die zu offiziellen Botschaftern ihrer Region erklärt worden sind.

Deshalb stand sie neben nur vier weiteren Wurstsorten aus Italien und Spanien im Mittelpunkt eines Vortrags beim Oxford-Symposium über eingewickelte und gefüllte („stuffed and wrapped“) Lebensmittel. Über diese Lebensmittel sprach die Journalistin und Buchautorin Dr. Janet Davison, die den Caldener Metzger Thomas Koch (58) und seine Ahle Wurscht-Produktion besucht hatte. Der Metzger und seine Tochter Katharina (25) als Übersetzerin, die an der Sorbonne Politikwissenschaft studiert und derzeit im Betrieb aushilft, reisten nach Oxford und brachten einige Würste als Anschauungsmaterial mit. Bei dem viertägigen Expertentreffen wurden Lebensmittel aus aller Welt vorgestellt und probiert. Katharina Koch sprach von einem tollen Erlebnis, zumal Dr. Davison in ihrem Vortrag die hohe handwerkliche Kunst und den hohen Anspruch der nordhessischen Wurstmacher betonte, die sich erfolgreich den Standardisierungsplänen der EU-Bürokraten widersetzen und für die Ahle Wurscht den Status als geschütztes Produkt erreichten. Den Caldener Wurst-Handwerker Koch mit seinem Durchsetzungsvermögen verglich die Oxford-Rednerin in ihrem Vortrag sogar mit dem legendären Joseph Beuys: „Thomas Koch ist ein Künstler-Metzger“. (tty)

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