Freisprechungsfeier

Der Innungsbeste liegt in der Familie

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Ausgezeichnet: Der Lehrlingswart der Malerinnung, Joachim Dörge (rechts), gratulierte dem Innungsbesten Dennis-Oliver Ludolph.

„Das Leben ist ohne das Bau-Handwerk kaum vorstellbar“, sagte Dr. Matthias Albrecht. Der Festredner der Freisprechungsfeier der Kreis-Handwerkerschaft Northeim-Einbeck unterstrich die große Bedeutung des Handwerks in Deutschland. Beim Festakt erhielten 86 Lehrlinge ihren Gesellenbrief.

„Auch in der Zukunft können wir ohne das Bau-Handwerk nicht bestehen“, prophezeite Dr. Matthias Albrecht, Direktionsassistent der Signal Iduna Gruppe Landesdirektion Nord.

Die Absolventen haben durch Einsatz, Fleiß und Ausdauer bewiesen, dass sie den Abschluss erreichen können. „Sie haben nicht nur einen Beruf erlernt, sondern auch ihre Persönlichkeit weiterentwickelt“, lobte Dr. Albrecht und forderte die Bereitschaft zur Weiterbildung. Auch im Handwerk sei lebenslanges Lernen wichtig. Albrecht: „Nutzen Sie ihr Wissen und trachten Sie danach, etwas aufzubauen.“

Vielfältige Möglichkeiten

Für den Vize-Kreishandwerksmeister und Obermeister der Elektroinnung, Götz Girmann, war es ein besonderes Anliegen, zu den Absolventen zu sprechen. Auch er appellierte an die frisch gebackenen Gesellen: „Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Weiterbildung.“ Er ergänzte: „Sie sind in unseren Betrieben kein anonymes Rädchen im Getriebe, wie man es teilweise in der Industrie beobachten kann, sondern ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Teams.“

Freisprechungfeier in Northeim

Festakt der Kreis-Handwerkerschaft: 86 Lehrlinge in Northeim freigesprochen

Eine besondere Aufgabe sei es auch, die Ehrung der Innungsbesten vorzunehmen. Dieses Mal konnte sich ein Prüfling als Innungsbester qualifizieren. Voraussetzung war die Benotung mindestens mit gut in Theorie und Praxis.

Sichtlich unerwartet traf diese Ehrung den Nörten-Hardenberger Dennis-Oliver Ludolph, der bei Maler- und Lackierermeister Gerald Ludolph gelernt hat. „Das ist top - ich bin glücklich“, sagte der 25-Jährige, der mit Geschenken überhäuft wurde.

Auch sein Onkel Gerald Ludolph freute sich mit ihm. „Damit tritt mein Neffe in meine Fußstapfen, denn auch ich war Anfang der 1980-er Jahre Innungsbester.“

Zum Schluss der Veranstaltung sprach Girmann die jungen Männer von allen Pflichten frei, die sie in ihrer Ausbildungszeit übernommen hatten und erklärte sie zu Handwerksgesellen. (zsv)

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