Freisprechungsfeier der Metall-Innung

Bester Lehrling kommt aus Hann. Münden

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Bestanden: Obermeister Frank Lipphardt (Vierter von links) und die Prüfungsausschussmitglieder Volker Kahl (links) und Lars Becker (Dritter von links) freuten sich zusammen mit den freigesprochenen Metallbauer-Junggesellen.

Die Innung der Metallhandwerke Südniedersachsen hat am Freitag 17 Metallbauer-Lehrlinge aus dem Landkreis Göttingen freigesprochen, die ihre Gesellenprüfung bestanden haben.

Nicht nur die frisch gebackenen Gesellen strahlten mit der Sonne um die Wette, auch Innungs-Obermeister Frank Lipphardt hatte allen Grund zur Freude. „Im Gegensatz zu früheren Jahren haben diesmal alle Lehrlinge, die zur Gesellenprüfung angetreten sind, am Ende auch bestanden“, verkündete er.

Nicht ganz so rosig stelle sich dagegen die Entwicklung der Lehrlingszahlen bei den Metallbauern dar. „Früher hatten wir zwei Berufsschulklassen, dann zumindest meistens noch weit über 20 Lehrlinge“, sagte Prüfungsausschuss-Mitglied Lars Becker. Die Zahl von 17 Junggesellen sei nun eine der niedrigsten in der Geschichte der Innung. „Die jungen Menschen scheinen leider vom Handwerk abgeschreckt zu sein und streben immer häufiger ein Studium an der Universität an“, so Becker. Eine aus seiner Sicht bedauerliche Entwicklung, biete ein Job im Handwerk doch gute Karrierechancen und sei zudem noch krisensicher.

Von den 17 freigesprochenen Junggesellen absolvierten drei ihre Ausbildung in Hann. Münden: Brian Lorenz und Daniel Wunderlich (beide Metallbau Husemann) sowie John-Alexander Hennies (Mündener Glas- und Alubau), der mit einem großartigen Notendurchschnitt von 1,0 auch die beste Prüfung überhaupt ablegte.

Freigesprochen wurden auch Martin Becker, Adrian Busching, Alexander Gerffers, Daniel Köhler, Florian Kretzschmar, André-Eric Kriebitzsch, Marc Cedric Lipphardt, Robert Ludwig, Max Möllering, Kevin Schimschak, Simon Schmidt, Hendrik Schwarze, Christoph Röthling und Kevin Zülsdorff. (per)

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