Frisch auf den Teller

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Köstlich: Ein gutes Stück Fleisch macht jedes Essen zum Festmahl. Langsames Garen lässt es besonders zart werden.

Ob als herzhaft gegrilltes Steak oder langsam geschmorter Festtagsbraten: Fleisch gehört zu einer bewussten Ernährung einfach dazu. Wichtig ist aber, dass man bei Auswahl, Lagerung und Zubereitung alles richtig macht. So geht’s:

Artgerechte Tierhaltung, geprüftes Futter und fachgerechtes Transportieren sind wichtige Kriterien für die Fleischqualität. Auch die einwandfreie Hygiene und eine durchgehende Kühlung müssen bei allen Verarbeitungsschritten – vom Schlachten bis zum Abpacken – unbedingt eingehalten werden. Wer gründlich geprüfte Lebensmittel will, sollte deshalb mit Bedacht einkaufen. Der viel zitiertete Metzger seines Vertrauens ist dabei die richtige Adresse.

Sicher vom Fleischer nach Hause

Hat man „sein“ Stück Fleisch erstanden, liegt die Verantwortung für den Erhalt von Qualität und Frische nun in den eigenen Händen. Für den Nachhauseweg sind Isolier- oder Kühltaschen die beste Wahl, im Kühlschrank daheim sollte man Fleischprodukte möglichst weit unten (oberhalb des Gemüsefachs) lagern, denn dort ist es am kühlsten. Unverpacktes Schweine- und Kalbsfleisch kann man dort etwa zwei Tage aufbewahren, Rindfleisch auch drei Tage. Hack sollte möglichst noch am selben Tag verarbeitet werden. Bei abgepackter Ware findet man das Verbrauchs- oder Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung. Was länger gelagert werden soll, wandert in die Tiefkühltruhe.

Küchentipps

Generell sollte man sich vor der Zubereitung von Lebensmitteln immer gründlich die Hände waschen. Bei tiefgefrorenem Fleisch sollte die beim Auftauen austretende Flüssigkeit weggegossen werden, danach werden die Stücke unter dem Wasserhahn abgespült und mit Küchenkrepp vorsichtig abgetrocknet. Wichtig: Für rohes Fleisch immer andere Messer, Bretter und sonstige Utensilien verwenden als für schon zubereitete Speisen, die nicht noch einmal durcherhitzt werden. Und natürlich nach Gebrauch alles heiß abwaschen.

Unterschiedliche Garpunkte

Bei Gehacktem und Geflügel muss man darauf achten, das Fleisch bis ins Innere durchzugaren. Rindfleisch wie beispielsweise Steaks können dagegen auch medium oder „blutig“ gegessen werden, bei Schwein ist eine leichte Rosafärbung erlaubt. (djd)

PDF der Sonderseite Genussvoll - Das Auge isst mit - Ausgabe Rotenburg

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