Frische Verarbeitung als Qualitätsmerkmal

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Frisch aus dem Rauch: Stracke und runde Würste sind eine nordhessische Spezialität.

Aus der Region frisch auf den Tisch, das ist die Devise der Fleischerinnung Schwalm-Eder. Seit 250 Jahren stehen die zurzeit 37 Mitgliedsbetriebe der Innung für eine gute Ernährung in der Region sowie für eine regionale Partnerschaft mit der Landwirtschaft.

Höchste Qualität, beste Verarbeitung und Transparenz sichern erstklassige Fleisch- und Wurstqualität.

Wie Fritz Kästel, Obermeister der Fleischerinnung, sagte, liege der große Vorteil bei den Fleischern in der ländlichen Gegend, dass das Fleisch aus der Region bezogen werden kann, um den Bedarf zu decken. Tiertransporte über weite Strecken entfallen, die Fleischereien beziehen die Tiere von Landwirten rund um ihren Standort.

Neben dem Fleisch ist vor allem die rote (Ahle) Wurst weit über die Grenzen von Nordhessen bekannt und beliebt. Sie ist das Urprodukt, die Mutter aller Würste, schwärmte der Obermeister. Es gibt kaum einen richtig gut gefüllten Präsentkorb, wo sie fehlt. Dabei hat jeder Metzger seine eigene Handschrift, wie Fritz Kästel sagte. Diese Ware sei ein individuelles Produkt von hoher Qualität und individuellem Geschmack. Ganz wichtig sei es, stets frisches Fleisch zu verarbeiten, das nicht tagelang mit Kühlfahrzeugen transportiert wird, sondern frisch vom Landwirt nebenan auf kurzen Wegen zum Fleischer kommt. Und dafür garantieren die Betriebe der Fleischerinnung Schwalm-Eder, die sich allesamt von Anfang an einer regelmäßigen Qualitätsprüfung unterziehen, um den Qualitätsstandard zu festigen oder sogar zu steigern.

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Neben der Qualität der Waren stehen aber auch Themen wie die Richtlinien für die Mitarbeiter in Bezug auf Ausbildung im Fokus der Innung. Wie Kästel sagte, bilden die 37 Mitgliedsbetriebe ihren Berufsnachwuchs selbst aus. Handwerksbetriebe seien Krisensicher und die Fachkräfte nicht durch Maschinen zu ersetzen, so der Obermeister.

Im Jubiläumsjahr stellte die Fleischerinnung beim „Wecke- un Worschtmarkt“ in Borken die Jubiläumstüte vor, gut gefüllt mit den Spezialitäten aus den Fleischereifachgeschäften. Dazu kam dann am 1. November noch die Jubiläums-Stracke im Leinensack, die nur für das Jubiläum produziert wurde und nur für kurze Zeit erhältlich war. (zzp)

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