Das Schreinerhandwerk – „Wir schaffen Werte“

Fünftes Werkstatt-Treffen

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Mitglieder der Schreiner-Innung Kassel beim fünften Werkstatt-Treffen: Hier hören sie einen Vortrag von Dominic Honnert (Fachverband Leben Raum Gestaltung) zum Thema „Mit der Montage Geld verdienen.“

Schon zum fünften Mal lud die Schreiner-Innung Kassel vor kurzem zu einem so genannten Werkstatt-Treffen ein. Auf der Tagesordnung stand ein Vortrag zum Thema „Mit der Montage Geld verdienen.“ Es ging um Prozessoptimierung, um die Planung und die optimale Durchführung von Montagevorhaben.

Beim ersten Werkstatt-Treffen im Herbst 2011 wurden die Innungsbetriebe über Oberflächenbehandlung und Klebetechniken informiert. Das zweite Werkstatt-Treffen thematisierte Beleuchtung im Möbelbau, beim dritten Werkstatt-Treffen ging es um die fachgerechte Montage von Fenstern und das vierte Werkstatt-Treffen drehte sich um das Thema Werkstattoptimierung/Organisation.

„Der Austausch untereinander ist wichtig und wird von den Innungsbetrieben als sehr konstruktiv empfunden“, sagt Carola Stein, Vorstandsmitglied der Schreiner-Innung Kassel, aus Erfahrung und lobt die Werkstatt-Treffen. „So findet gleichzeitig eine permanente Weiterentwicklung statt“, ist sie sich sicher. „Der Gedankenaustausch und die fachlichen Anregungen sind für mich sehr wertvoll“, erklärt ein Teilnehmer des fünften Werkstatt-Treffens.

Vielfältiges Handwerk

So abwechslungsreich die Themen sind, zu denen jeweils ein Fachmann referiert und sich die Innungsbetriebe fachlich austauschen, so vielseitig ist auch das Schreinerhandwerk.

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Das Schreinerhandwerk ist ein sehr vielseitiger und interessanter Beruf, bei dem die Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen selbstverständlich im Zentrum steht. „Jeder Betrieb hat seine ganz eigenen Schwerpunkt“, so Ralf Becker, stellvertretender Vorsitzender der Schreiner-Innung Kassel. Neben Holz werden aber immer häufiger auch andere Materialien wie Stein, Glas, Kunststoff, Metall oder Mineralwerkstoff verarbeitet. Außerdem gewinnt gerade im Möbelbau zusätzlich die akzentuierte Beleuchtung an Bedeutung.

So vielfältig wie die Werkstoffe sind die Produkte, die ein Schreiner herstellt: Möbel, Inneneinrichtungen, Küche und Bad sind nur Teilbereiche des Schreinerhandwerks. Türen, Fenster, Wintergärten, auch Parkett und Fußböden, Treppen, Wand- und Deckenverkleidungen bis hin zum Objekt- und Ladenbau fallen gleichfalls in den Zuständigkeitsbereich des Schreiners. Innenausbau, Dachausbau, Renovierung und Restaurierung – all das übernimmt der Schreiner.

Fundierte Ausbildung ist die beste Basis für Qualität

Und weil das Aufgabenspektrum eines Schreiners so breit – nämlich vom Möbelbau bis hin zu Bauelementen – gefächert ist, ist eine fundierte Ausbildung und Weiterbildung sehr wichtig. „Den Innungsbetrieben ist es ein ganz besonderes Anliegen, in eine gute Ausbildung zu investieren“, berichtet Frank Baum, Obermeister der Schreiner-Innung Kassel. „Auch durch verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten ist die fachliche Qualität der Arbeit eines Schreiners sichergestellt.“ Schließlich sind vom Schreiner gefertigte Möbel, die ganz individuell nach Kundenwunsch und genau auf dessen Bedürfnisse und die örtlichen Gegebenheiten konfektioniert sind, preislich vergleichbar mit Möbeln, die in hochwertigen Möbelhäusern zu kaufen sind – da allerdings „von der Stange“.

Alles aus einer Hand

Was der große Vorteil ist, wird Ralf Becker gefragt. „Beim Schreiner bekommen Sie alles aus einer Hand“, lautet seine Antwort. Der Schreiner koordiniert selbstverständlich und zuverlässig die Zusammenarbeit mit anderen Gewerken wie Maler, Metallbauer oder Lichtdesigner. So hat der Kunde nur einen Ansprechpartner: den Schreiner – und der steht für hohe Qualität, Zuverlässigkeit und eben Vielseitigkeit. (phr)

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