Gäste aus Frankreich erwartet

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Französische Gäste: Die Delegation der ANFA besichtigte gemeinsam mit Handwerk-Geschäftsführer Gerhard Brühl (links) und dem stellvertretenden Obermeister der Kfz-Innung, Reinhold von Eynern (dritter von rechts), die Kfz-Werkstatt im Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft.

Die Kraftfahrzeug-Innung Waldeck-Frankenberg plant einen Lehrlingsaustausch mit einer Bildungseinrichtung im französischen Nimes. Zur Vorbereitung besuchte e eine Delegation der Association Nationale pour la Formation Automobile (ANFA) Korbach.

„Im September werden Kfz-Lehrlinge aus Nimes zu Gast in Korbach sein. Wenige Wochen später besuchen unsere Lehrlinge Nimes“, kündigte Gerhard Brühl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, an. Die Association ist das französische Gegenstück zum Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes.

Novum für Handwerker

Die Zusammenarbeit mit der Bildungseinrichtung in Nimes sei ein Novum für die Kreishandwerkerschaft und die Innung für das Kraftfahrzeuggewerbe Waldeck-Frankenberg, sagte Brühl. „Natürlich gab es schon Lehrlingsaustausche, beispielsweise mit Partnern in Norwegen. Dies geschah bislang jedoch auf individuell organisierter Ebene“, erklärte Brühl. Mit den Partnern in Nimes wurde nun ein Austausch auf Ebene der Innungen beziehungsweise der Betriebe organisiert.

Froh sei die Kreishandwerkerschaft über die Unterstützung der ANFA, sagte Brühl. Ohne Hilfe „großer Partner seien solche Austausche kaum zu realisieren. Beteiligt war das Deutsch-Französische Sekretariat für den Austausch der Beruflichen Bildung in Saarbrücken.

Dies sah auch der stellvertretende Obermeister der Innung für das Kraftfahrzeuggewerbe, Reinhold von Eynern, so: „Die Partner in Frankreich und Deutschland ermöglichen unseren Lehrlingen auf Grundlage der deutsch-französischen Freundschaft sicherlich unvergessliche Wochen. Solche Austausche sind gelebte europäische Einigung“, ergänzte Reinholf von Eynern, stellvertretender Obermeister für das Kraftfahrzeuggewerbe.

Auch die Mitgliedsbetriebe profitierten von dem Austausch, meinte von Eynern: „Die Lehrlinge lernen ein neues Arbeits- und Lebensumfeld kennen. Das prägt und sorgt für menschliche wie fachliche Weiterentwicklung.“ (nh/ber)

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