48 Gesellen freigesprochen

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Feierlicher Moment: 48 Auszubildende erhielten bei der großen Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg ihren Gesellenbrief.

Die Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg hatte gerufen und fast alle waren gekommen, um mit den frischgebackenen Gesellen zu feiern, dass sie nach dreieinhalbjähriger Ausbildung und bestandener Prüfung zum großen Kreis der ehrbaren Handwerker gehören und ihre Zukunft gestalten können.

Die eigene, und die ihrer Mitmenschen. Denn wie drückte es Kurt Modenbach, der stellvertretende Kreishandwerksmeister, einmal mehr treffend aus: „Handwerk ist nicht alles, aber ohne Handwerk ist alles nichts!“

Weiterbildung ist wichtig

Im voll besetzten Saal des „Hessischen Hofs“ gratulierte der Obermeister der Metallhandwerker-Innung den 48 Prüflingen am Freitagabend zum ersten großen Schritt ins Berufsleben. Gleichzeitig unterstrich er, wie wichtig Weiterbildung ist. „Zum Leben gehört ständiges Lernen. Wie bei einem PC ist es auch bei einem Handwerker erforderlich, sich immer wieder „upzudaten“ und auf den neuesten Stand zu bringen“ Eindringlich empfahl der Rotenseer den jungen Leuten, das umfangreiche Lehrgangsangebot der Kreishandwerkerschaft zu nutzen und auch die Meisterprüfung ins Auge zu fassen: „Dann stehen Ihnen weitere Türen offen, bis hin zum Studium an einer Universität“

Freisprechung 2012

Feierliche Freisprechung bei der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg

Zusammenfassend betonte Modenbach: „Werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht, seien Sie ein fairer Partner und versuchen Sie, auch die Probleme Ihres Betriebes zu verstehen“, ehe er die Gesellenprüflinge ganz offiziell aus den Verpflichtungen des Handwerksvertrages freisprach. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei Eltern, Lehrern und Meistern sowie den ehrenamtlich tätigen Prüfern für ihre Wegbegleitung. Mit Stolz verwies er auf viele positive Zahlen, um mit dem Gruß zu schließen: „Gott schütze das ehrbare Handwerk.“

Festredner des Abends war Matthias Oppel, der langjährige Geschäftsführer der Bad Hersfelder Arbeitsagentur, der fast schon ein bisschen auf „Abschiedstour“ war, denn angesichts der Zusammenlegung der Arbeitsagenturbezirke Bad Hersfeld und Fulda sei für ihn absehbar, dass es ihn nach Südhessen verschlagen werde – sagte Oppel. Ein „idealer“ Anlass also, um über das Thema Zukunft und die damit einhergehenden erheblichen Veränderungen der Arbeitswelt nachzudenken.

Hauptgeschäftsführer Dirk Bohn war es vorbehalten, die Namen der insgesamt 48 Prüflinge zu verlesen und ihnen zusammen mit Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker und den Obermeistern Kurt Modenbach und Uwe Willich zum Gesellenbrief zu gratulieren. Als Jahrgangsbeste wurden der Metallbauer Daniel Putzmann aus Philippsthal und der Kraftfahrzeugmechatroniker Konstantin Wengerowski ausgezeichnet. Mit großem Beifall wurde auch Christina Eichmann bedacht, die am Freitagabend die einzige –privat jedoch schon seit einiger Zeit verheiratete – „Junggesellin“ war.

Gut gestärkt war dann für alle Gelegenheit, den Abend im Kreise der Kollegen, Lehrer und Meister, aber auch der Familie, gemütlich ausklingen zu lassen. (zwa)

PDF der Sonderseiten Freisprechungsfeier 2012

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