Gesellen-Freisprechung bei der Zahntechniker Innung Kassel

Ein Beruf, der jung hält

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Es ist geschafft: Die neuen Gesellinnen und Gesellen der Zahntechniker-Innung Kassel.

Die Jugend ist nicht nur eine Zeit der Lebenslust und Freiheiten, sondern auch eine Phase der beruflichen Orientierung. Prima, wenn man in dieser Zeit auf Vorbilder blicken kann. Die Gesellinnen und Gesellen durften es in der vergangenen Woche im Berufsbildungszentrum in Kassel-Waldau erleben.

Heinrich Rappe, unter anderem Ehrenobermeister der Zahntechniker Innung Kassel, Gründer der erfolgreichen Niestetaler Rappe Zahntechnik GmbH und der Rappe Stiftung ließ es sich nicht nehmen, trotz seiner 93 Jahre an der Freisprechungsfeier teil zu nehmen. In einem bemerkenswert fitten Zustand, wie der Nachwuchs staunte. „Da können Sie mal sehen, wie jung dieser tolle Beruf hält“, schmunzelte Heinrich Rappe, der dem Nachwuchs alles Gute und viel Erfolg im privaten und beruflichen Leben wünschte.

Glückwünsche, die der Zahntechniker-Nachwuchs auch von den anderen Rednern mit auf den Lebensweg bekam. In seiner Begrüßungsansprache sprach Obermeister Horst Fehr den jungen Gesellinnen und Gesellen seine Anerkennung für die gezeigten Leistungen aus. Sein Dank galt auch den Ausbildungsbetrieben, den Ausbildern und Lehrkräften in Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildungsstätte sowie den Mitgliedern des Gesellenprüfungsausschusses. Dessen Vorsitzender Manfred Schmidt lobte die Disziplin und die Leistungen der Prüflinge. Studiendirektor Werner Semper unterstrich die Bedeutung der dualen Ausbildung gerade auch im Hinblick auf die ständig steigenden Anforderungen an Zahntechniker. „Die hier heute freigesprochenen Zahntechnikerinnen und Zahntechniker werden die Herausforderungen der Zukunft annehmen“, ergänzte Raoul Gerhold im Namen der Rappe-Stiftung, die auch in diesem Jahr wieder Förderpreise für besondere Leistungen zu vergeben hatte.

Besonders gute Ergebnisse erzielten in diesem Jahr der Prüfungsbeste Marc Dittmann, (Ausbildungsbetrieb: Labor Prima Denta, Fulda), die zweitplatzierte Meike Rode (Ausbildungsbetrieb: Labor Rappe, Niestetal) sowie die drittplatzierte Cornelia Fricke (Ausbildungsbetrieb: Peter Hansen, Kassel)

Für ihre besonderen Leistungen erhielten sie Geldpreise, zur Verfügung gestellt von der Rappe-Stiftung, sowie Sachpreise gesponsert von den Firmen Pluradent, Degudent und Heraeus Dental. (nh)

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